Alejo Pérez
Die Arbeit von Alejo Pérez zeigt, dass es sich hier um einen unserer größten jungen Dirigenten handelt, der dieses Werk mit immenser rhythmischer Beweglichkeit, einem guten Umgang mit den abrupten harmonischen und dynamischen Wechseln sowie mit temperamentvollen Klangausbrüchen erstrahlen ließ. mundoclasico über La Damnation de Faust
Voller Ideen und Initiativen besitzt Alejo Pérez die Fähigkeit, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen: So kam der junge argentinische Dirigent, der seine ersten Musikkenntnisse in der Kindheit als Autodidakt erwarb, über das Komponieren zum Dirigieren. Beides hat Alejo Pérez an der Universität seiner Heimatstadt Buenos Aires studiert. Dort gründete er das Ensemble XXI, mit dem er sowohl eigene Stücke als auch zahlreiche Auftragswerke argentinischer Komponisten zur Uraufführung brachte. Mit Anfang zwanzig etablierte sich Alejo Pérez als regelmäßiger Gast der führenden argentinischen Orchester. Mittlerweile ist er musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata, dem bedeutendsten Opernhaus Argentiniens nach dem Teatro Colón, und er arbeitet auch in Europa regelmäßig mit den wichtigsten Orchestern und Ensembles zusammen.
Zunächst als Interpret zeitgenössischer Musik geschätzt, hat sich Alejo Pérez inzwischen ein äußerst vielseitiges Repertoire erarbeitet. Sein Debut beim NDR Sinfonieorchester, das er als Assistent von Christoph von Dohnanyi von 2005 bis 2007 ausgiebig kennenlernen durfte, gab er im Rahmen einer Mozart-Nacht. In den folgenden Jahren war er beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Orquesta Sinfonica Nacional de Chile, der Dresdner Philharmonie, dem Orchestre National de Lille, der musikFabrik Köln, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Taipei Symphony Orchestra und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu Gast. Zudem leitete er das Ensemble Modern mit dem Projekt into Istanbul mit Auftragskompositionen von Marc Andre, Beat Furrer, Samir Odeh-Tamimi und Vladimir Tarnopolski in Frankfurt, Berlin, Wien, Essen und Istanbul. In der vergangenen Saison gab er erfolgreiche Debüts beim Asko Schönberg Ensemble (Xenakis‘ Oresteia), beim Ensemble Contrechamps (Benjamin, Birtwistle und Harvey) sowie beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg (Tschaikowsky, Saint-Saens und Rimski-Korsakow).
Eine enge Zusammenarbeit verbindet Alejo Pérez mit dem Komponisten Peter Eötvös. Als dessen Assistent brachte er zwei seiner Opern zur Uraufführung: Angels in America am Pariser Théâtre du Châtelet und Lady Sarashina an der Opéra de Lyon und später an der Opéra Comique in Paris. Eötvös' Oper Of Love and Other Demons leitete er 2008 in einer Produktion des Glyndebourne Festivals an der Nationaloper Litauen. Des Weiteren dirigierte Alejo Pérez L'espace dernier von Matthias Pintscher an der Opéra Bastille, Henzes Pollicino an der Opéra de Lyon, Rihms Jakob Lenz in Antwerpensowie Madernas Satyricon in Buenos Aires. Höchst erfolgreich war auch sein Don Giovanni an der Oper Frankfurt. In Buenos Aires widmete er sich 2008 der Alten Musik: Dort leitete er ein auf Originalinstrumenten spielendes Ensemble in Glucks Iphigénie en Tauride. Darüber hinaus dirigierte er das Gewandhausorchester Leipzig in einer szenischen Produktion von Paul Dessaus Oratorium Deutsches Miserere an der Oper Leipzig.
Als musikalischer Leiter des traditionsreichen Teatro Argentino de la Plata vor den Toren von Buenos Aires wurde Alejo Pérez mit Produktionen wie Verdis Nabucco und Aida, Berlioz‘ Damnation de Faust, Schostakowitsch‘ Lady Macbeth von Mzensk und Bizets Carmen von Presse und Publikum gefeiert. In der Saison 2011/12 stehen hier Tristan und Isolde und Don Carlos auf dem Programm, ehe 2012 mit dem Rheingold die Aufführung des kompletten Ring-Zyklus eingeläutet wird.
Seit der Saison 2010/2011 leitet er auf Einladung von Gerard Mortier als Gastdirigent und musikalischer Berater am Teatro Real Madrid regelmäßig Konzerte des Orquesta Sinfónica de Madrid. So wird er dort 2012 eine konzertante Aufführung von Wagners Rienzi sowie eine neue Produktion von Golijovs Oper Ainadamar dirigieren. Zu Beginn der Saison gab Alejo Pérez zudem in einem Konzert mit zahlreichen neuen Werken sein Debüt beim Ensemble Intercontemporain, und folgt im April 2012 der Wiedereinladung der Opéra de Lyon für eine Neuproduktion von Strawinskys Le Rossignol.
Saison 2011/12
Voller Ideen und Initiativen besitzt Alejo Pérez die Fähigkeit, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen: So kam der junge argentinische Dirigent, der seine ersten Musikkenntnisse in der Kindheit als Autodidakt erwarb, über das Komponieren zum Dirigieren. Beides hat Alejo Pérez an der Universität seiner Heimatstadt Buenos Aires studiert. Dort gründete er das Ensemble XXI, mit dem er sowohl eigene Stücke als auch zahlreiche Auftragswerke argentinischer Komponisten zur Uraufführung brachte. Mit Anfang zwanzig etablierte sich Alejo Pérez als regelmäßiger Gast der führenden argentinischen Orchester. Mittlerweile ist er musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata, dem bedeutendsten Opernhaus Argentiniens nach dem Teatro Colón, und er arbeitet auch in Europa regelmäßig mit den wichtigsten Orchestern und Ensembles zusammen.
Zunächst als Interpret zeitgenössischer Musik geschätzt, hat sich Alejo Pérez inzwischen ein äußerst vielseitiges Repertoire erarbeitet. Sein Debut beim NDR Sinfonieorchester, das er als Assistent von Christoph von Dohnanyi von 2005 bis 2007 ausgiebig kennenlernen durfte, gab er im Rahmen einer Mozart-Nacht. In den folgenden Jahren war er beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Orquesta Sinfonica Nacional de Chile, der Dresdner Philharmonie, dem Orchestre National de Lille, der musikFabrik Köln, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Taipei Symphony Orchestra und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu Gast. Zudem leitete er das Ensemble Modern mit dem Projekt into Istanbul mit Auftragskompositionen von Marc Andre, Beat Furrer, Samir Odeh-Tamimi und Vladimir Tarnopolski in Frankfurt, Berlin, Wien, Essen und Istanbul. In der vergangenen Saison gab er erfolgreiche Debüts beim Asko Schönberg Ensemble (Xenakis‘ Oresteia), beim Ensemble Contrechamps (Benjamin, Birtwistle und Harvey) sowie beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg (Tschaikowsky, Saint-Saens und Rimski-Korsakow).
Eine enge Zusammenarbeit verbindet Alejo Pérez mit dem Komponisten Peter Eötvös. Als dessen Assistent brachte er zwei seiner Opern zur Uraufführung: Angels in America am Pariser Théâtre du Châtelet und Lady Sarashina an der Opéra de Lyon und später an der Opéra Comique in Paris. Eötvös' Oper Of Love and Other Demons leitete er 2008 in einer Produktion des Glyndebourne Festivals an der Nationaloper Litauen. Des Weiteren dirigierte Alejo Pérez L'espace dernier von Matthias Pintscher an der Opéra Bastille, Henzes Pollicino an der Opéra de Lyon, Rihms Jakob Lenz in Antwerpensowie Madernas Satyricon in Buenos Aires. Höchst erfolgreich war auch sein Don Giovanni an der Oper Frankfurt. In Buenos Aires widmete er sich 2008 der Alten Musik: Dort leitete er ein auf Originalinstrumenten spielendes Ensemble in Glucks Iphigénie en Tauride. Darüber hinaus dirigierte er das Gewandhausorchester Leipzig in einer szenischen Produktion von Paul Dessaus Oratorium Deutsches Miserere an der Oper Leipzig.
Als musikalischer Leiter des traditionsreichen Teatro Argentino de la Plata vor den Toren von Buenos Aires wurde Alejo Pérez mit Produktionen wie Verdis Nabucco und Aida, Berlioz‘ Damnation de Faust, Schostakowitsch‘ Lady Macbeth von Mzensk und Bizets Carmen von Presse und Publikum gefeiert. In der Saison 2011/12 stehen hier Tristan und Isolde und Don Carlos auf dem Programm, ehe 2012 mit dem Rheingold die Aufführung des kompletten Ring-Zyklus eingeläutet wird.
Seit der Saison 2010/2011 leitet er auf Einladung von Gerard Mortier als Gastdirigent und musikalischer Berater am Teatro Real Madrid regelmäßig Konzerte des Orquesta Sinfónica de Madrid. So wird er dort 2012 eine konzertante Aufführung von Wagners Rienzi sowie eine neue Produktion von Golijovs Oper Ainadamar dirigieren. Zu Beginn der Saison gab Alejo Pérez zudem in einem Konzert mit zahlreichen neuen Werken sein Debüt beim Ensemble Intercontemporain, und folgt im April 2012 der Wiedereinladung der Opéra de Lyon für eine Neuproduktion von Strawinskys Le Rossignol.
Saison 2011/12
General Management













