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Über uns

DSO Berlin

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin blickt auf eine mehr als sechzigjährige Tradition als Berliner Radio- und Konzertorchester zurück. Gegründet wurde es 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS). Ferenc Fricsay setzte als erster Chefdirigent des Orchesters Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. Musik des 20. Jahrhunderts bildete in der Programmgestaltung von Anfang an eine feste Größe neben den Interpretationen des klassischen Repertoires, die sich durch Transparenz, strukturelle Prägnanz und Plastizität auszeichneten.

Ab 1956 beteiligte sich der Sender Freies Berlin (heute Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb) an der Trägerschaft des Orchesters. Es änderte daher seinen Namen in Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO). In Berlin und auf zahlreichen Tourneen, mit Rundfunk- und Fernsehproduktionen, seinen Programmen wie durch bedeutende Dirigenten, die es an sich zu binden verstand, erwarb es sich einen exzellenten Ruf. Nach Ferenc Fricsays allzu frühem Tod übernahm der junge Lorin Maazel im Jahr 1964 die künstlerische Verantwortung für das Orchester. Es folgten 1982 Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. Um Verwechslungen in der erweiterten Kulturszene des wiedervereinten Berlin zu vermeiden, entschloss sich das Orchester, seinen gut eingeführten Namen zugunsten des heutigen aufzugeben. Seit 1993 heißt es Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO).

Mit der Saison 2000|2001 wurde Kent Nagano zum Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter berufen. Er führte das Orchester zu Engagements bei den Salzburger Festspielen, im Baden-Badener Festspielhaus und im Pariser Théâtre du Châtelet. Mehrere der dabei entstandenen Opernproduktionen erschienen auf DVD: Wagners ›Lohengrin‹ und ›Parsifal‹ aus dem Festspielhaus Baden-Baden sowie Schrekers ›Die Gezeichneten‹ von den Salzburger Festspielen, alle in der Regie von Nikolaus Lehnhoff. 2006 nahm Kent Nagano seinen Abschied, bleibt dem Orchester aber als Ehrendirigent verbunden.

Von 2007 bis 2010 war Ingo Metzmacher Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des DSO. Tugan Sokhiev tritt mit Beginn der Saison 2012|2013 sein Amt als siebter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin für zunächst vier Jahre an. Bereits seit der Konzertsaison 2010|2011 trägt er den Titel des Designierten Chefdirigenten.

Neben seinem traditionell ambitionierten Konzertprogramm in der Berliner Heimat ist das DSO kontinuierlich im Rahmen zahlreicher Gastspiele im nationalen und internationalen Musikgeschehen präsent; regelmäßig tritt es in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle und dem Auswärtigen Amt als Kulturbotschafter in Erscheinung. Gastspielreisen führten das Orchester in den Libanon, nach Russland, Asien, Nord- und Südamerika.

Weitere Informationen unter: www.dso-berlin.de

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