Eliahu Inbal
Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition an der Musikakademie seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung auf Empfehlung Leonard Bernsteins am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier, Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermittelten ihm außerdem Franco Ferrara in Hilversum und Sergiu Celibidache in Siena. Mit 26 Jahren gewann er den Ersten Preis beim internationalen Dirigentenwettbewerb "Guido Cantelli" in Novara, und er gastiert seither bei den großen Orchestern und Festivals der Musikzentren in Europa, USA, Japan und Israel.
In Deutschland profilierte sich Eliahu Inbal nachdrücklich durch seine erfolgreiche Chefdirigententätigkeit beim RSO Frankfurt (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist. Als Ehrendirigent des Orchestra Nazionale della RAI in Turin (1995-2001) erhielt er für seine herausragenden Interpretationen den italienischen Kritikerpreis Premio Abbiati und den Premio Viotti. Von 2001 bis 2006 war er Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters, mit dem er bereits seit 1992 im Rahmen regelmäßiger Konzerte am Berliner Konzerthaus zusammen arbeitete. Alle drei Orchester leitete er auf höchst erfolgreichen Tourneen unter anderem nach China und Korea sowie wiederholt nach Japan, Spanien und Südamerika.
Im Januar 2007 ist Eliahu Inbal erneut zum Chefdirigenten am Teatro La Fenice in Venedig ernannt worden, nachdem er diesen Posten bereits von 1984 bis 1987 innehatte. Seine Operntätigkeit führte ihn außerdem unter anderem an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid.
Nachdem Eliahu Inbal 2008 Leiter des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra wurde, hat er 2009 als Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie ein weiteres bedeutendes und traditionsreiches Orchester übernommen. Daneben bringt er den Bruckner-Zyklus beim Rheingau Musik Festival mit dem WDR-Sinfonie-Orchester Köln zur Vollendung. Als Gastdirigent leitete er beim Mahlerfest des Concertgebouw Orchesters Amsterdam zwei Konzerte in der Saison 2010/2011 sowie im November 2010 drei Konzerte am Leipziger Gewandhaus. Beim Berlioz Festival bringt er im August 2011 mit dem Orchestre National de Lyon Liszts Faust-Symphonie zur Aufführung.
Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skriabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Viele seiner Einspielungen wurden mit Preisen wie dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Grand Prix du Disque und dem Prix Caecilia ausgezeichnet.
1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. Im Februar 2001 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien verliehen. 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.
In Deutschland profilierte sich Eliahu Inbal nachdrücklich durch seine erfolgreiche Chefdirigententätigkeit beim RSO Frankfurt (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist. Als Ehrendirigent des Orchestra Nazionale della RAI in Turin (1995-2001) erhielt er für seine herausragenden Interpretationen den italienischen Kritikerpreis Premio Abbiati und den Premio Viotti. Von 2001 bis 2006 war er Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters, mit dem er bereits seit 1992 im Rahmen regelmäßiger Konzerte am Berliner Konzerthaus zusammen arbeitete. Alle drei Orchester leitete er auf höchst erfolgreichen Tourneen unter anderem nach China und Korea sowie wiederholt nach Japan, Spanien und Südamerika.
Im Januar 2007 ist Eliahu Inbal erneut zum Chefdirigenten am Teatro La Fenice in Venedig ernannt worden, nachdem er diesen Posten bereits von 1984 bis 1987 innehatte. Seine Operntätigkeit führte ihn außerdem unter anderem an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid.
Nachdem Eliahu Inbal 2008 Leiter des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra wurde, hat er 2009 als Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie ein weiteres bedeutendes und traditionsreiches Orchester übernommen. Daneben bringt er den Bruckner-Zyklus beim Rheingau Musik Festival mit dem WDR-Sinfonie-Orchester Köln zur Vollendung. Als Gastdirigent leitete er beim Mahlerfest des Concertgebouw Orchesters Amsterdam zwei Konzerte in der Saison 2010/2011 sowie im November 2010 drei Konzerte am Leipziger Gewandhaus. Beim Berlioz Festival bringt er im August 2011 mit dem Orchestre National de Lyon Liszts Faust-Symphonie zur Aufführung.
Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skriabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Viele seiner Einspielungen wurden mit Preisen wie dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Grand Prix du Disque und dem Prix Caecilia ausgezeichnet.
1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. Im Februar 2001 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien verliehen. 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.
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