Emanuele Arciuli - Klavier
Emanuele Arciuli hat sich als einer der originellsten und interessantesten Interpreten der aktuellen Konzertszene einen Namen gemacht. Sein Repertoire erstreckt sich von den Werken Bachs bis zur zeitgenössischen Musik, wobei er sich amerikanischen Komponisten besonders verbunden fühlt.
Bedeutende Komponisten wie Helmut Lachenmann oder George Crumb schätzen seine Interpretationen, und zu den für ihn komponierten Werken gehören Klavierkonzerte von Michael Nyman, Lorenzo Ferrero, Filippo Del Corno, Michele dall'Ongaro und Carlo Boccadoro sowie Louis W. Ballards Indiana Concerto, das 2008 mit dem Indianapolis Symphony Orchestra erfolgreich uraufgeführt wurde.
Kontinuierlich entwickelt Emanuele Arciuli neue Projekte und innovative Programme. Die für ihn geschriebenen ´Round Midnight Variations, eine Sammlung von 16 Kompositionen (unter anderem von Babbitt, Rzewski, Torke, Daugherty, Bolcom und Harbison), können als eine der bedeutendsten Werksammlungen der zeitgenössischen amerikanischen Klaviermusik gelten. Im internationalen Feuilleton sind die Variationen, die im Mai 2011 unter dem Titel Round Midnight - Hommage to Thelonious Monk beim Label Stradivarius als CD erschienen sind, auf große Resonanz gestoßen.
Auch sein ausgeprägtes Interesse an der indigenen Kultur Nordamerikas regt Emanuele Arciuli immer wieder zu Projekten an. So vergab er beispielsweise Kompositionsaufträge an wichtige indigene Komponisten (darunter Davids, Quincy, Croall und Chacon). Bei seinem aktuellen Projekt steht der Dialog mit den Ureinwohnern Nordamerikas erneut im Mittelpunkt: Für Indian Gallery entstehen auf seine Anregung hin von indigener Kunst inspirierte Auftragswerke unter anderem von John Luther Adams, Michael Daugherty und Huang Ruo.
Zu Emanuele Arciulis zahlreichen Aufnahmen zählen Gates to Everywhere mit Stücken von Carla Bley, Fred Hersch und Chick Corea, das Gesamtwerk für Klavier von Alban Berg und Anton Webern sowie das von ihm uraufgeführte Klavierkonzert von Bruno Maderna. Seine George Crumb gewidmete CD (erschienen bei Bridge) wurde für einen Grammy nominiert, und eine Aufnahme mit Werken von Adams und Rzewski (erschienen bei Stradivarius) bekam den italienischen Kritikerpreis für die beste CD-Produktion 2006.
Regelmäßig erhält er Einladungen von wichtigen Veranstaltern und Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Miami Piano Festival, La Scala Milano, La Fenice Venezia oder den Internationalen Klavierfestivals in Brescia und Bergamo. Er arbeitete mit international renommierten Orchestern zusammen, darunter Indianapolis Symphony, Saint Petersburg Philharmonic, Orquestra Sinfônica Brasileira und Orchestra Sinfonica Nationale della RAI sowie mit Dirigenten wie Yoel Levi, James MacMillan, Kazushi Ono, Zoltan Pesko, Arturo Tamayo und Mario Venzago.
Als Autor und Musikwissenschaftler veröffentlichte Emanuele Arciuli das Buch Rifugio Intermedio über zeitgenössische Musik in Italien und den Vereinigten Staaten. Im Herbst 2010 wurde sein neuestes Werk über amerikanische Klaviermusik Musica per pianoforte negli Stati Uniti beim MiTo Settembre Musica Festival in Turin präsentiert.
Im Mai 2011 wurde der Pianist mit dem wichtigsten italienischen Kritikerpreis ausgezeichnet: Den Premio Franco Abbiati erhielten in den letzten Jahren bereits Künstler wie Maurizio Pollini, Radu Lupu oder Zubin Mehta. Die Jury befand, Emanuele Arciuli habe sich „seit Jahren als maßgebender Vertreter am vielseitigen Horizont der Moderne positioniert und dabei stets das Bewusstsein für die Verbindung mit der Tradition bewahrt". Emanuele Arciuli ist Professor am Conservatorio di Musica in Bari und lehrt als Gastdozent am College Conservatory of Music in Cincinnati und an weiteren amerikanischen Universitäten.
www.emanuelearciuli.com
Bedeutende Komponisten wie Helmut Lachenmann oder George Crumb schätzen seine Interpretationen, und zu den für ihn komponierten Werken gehören Klavierkonzerte von Michael Nyman, Lorenzo Ferrero, Filippo Del Corno, Michele dall'Ongaro und Carlo Boccadoro sowie Louis W. Ballards Indiana Concerto, das 2008 mit dem Indianapolis Symphony Orchestra erfolgreich uraufgeführt wurde.
Kontinuierlich entwickelt Emanuele Arciuli neue Projekte und innovative Programme. Die für ihn geschriebenen ´Round Midnight Variations, eine Sammlung von 16 Kompositionen (unter anderem von Babbitt, Rzewski, Torke, Daugherty, Bolcom und Harbison), können als eine der bedeutendsten Werksammlungen der zeitgenössischen amerikanischen Klaviermusik gelten. Im internationalen Feuilleton sind die Variationen, die im Mai 2011 unter dem Titel Round Midnight - Hommage to Thelonious Monk beim Label Stradivarius als CD erschienen sind, auf große Resonanz gestoßen.
Auch sein ausgeprägtes Interesse an der indigenen Kultur Nordamerikas regt Emanuele Arciuli immer wieder zu Projekten an. So vergab er beispielsweise Kompositionsaufträge an wichtige indigene Komponisten (darunter Davids, Quincy, Croall und Chacon). Bei seinem aktuellen Projekt steht der Dialog mit den Ureinwohnern Nordamerikas erneut im Mittelpunkt: Für Indian Gallery entstehen auf seine Anregung hin von indigener Kunst inspirierte Auftragswerke unter anderem von John Luther Adams, Michael Daugherty und Huang Ruo.
Zu Emanuele Arciulis zahlreichen Aufnahmen zählen Gates to Everywhere mit Stücken von Carla Bley, Fred Hersch und Chick Corea, das Gesamtwerk für Klavier von Alban Berg und Anton Webern sowie das von ihm uraufgeführte Klavierkonzert von Bruno Maderna. Seine George Crumb gewidmete CD (erschienen bei Bridge) wurde für einen Grammy nominiert, und eine Aufnahme mit Werken von Adams und Rzewski (erschienen bei Stradivarius) bekam den italienischen Kritikerpreis für die beste CD-Produktion 2006.
Regelmäßig erhält er Einladungen von wichtigen Veranstaltern und Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Miami Piano Festival, La Scala Milano, La Fenice Venezia oder den Internationalen Klavierfestivals in Brescia und Bergamo. Er arbeitete mit international renommierten Orchestern zusammen, darunter Indianapolis Symphony, Saint Petersburg Philharmonic, Orquestra Sinfônica Brasileira und Orchestra Sinfonica Nationale della RAI sowie mit Dirigenten wie Yoel Levi, James MacMillan, Kazushi Ono, Zoltan Pesko, Arturo Tamayo und Mario Venzago.
Als Autor und Musikwissenschaftler veröffentlichte Emanuele Arciuli das Buch Rifugio Intermedio über zeitgenössische Musik in Italien und den Vereinigten Staaten. Im Herbst 2010 wurde sein neuestes Werk über amerikanische Klaviermusik Musica per pianoforte negli Stati Uniti beim MiTo Settembre Musica Festival in Turin präsentiert.
Im Mai 2011 wurde der Pianist mit dem wichtigsten italienischen Kritikerpreis ausgezeichnet: Den Premio Franco Abbiati erhielten in den letzten Jahren bereits Künstler wie Maurizio Pollini, Radu Lupu oder Zubin Mehta. Die Jury befand, Emanuele Arciuli habe sich „seit Jahren als maßgebender Vertreter am vielseitigen Horizont der Moderne positioniert und dabei stets das Bewusstsein für die Verbindung mit der Tradition bewahrt". Emanuele Arciuli ist Professor am Conservatorio di Musica in Bari und lehrt als Gastdozent am College Conservatory of Music in Cincinnati und an weiteren amerikanischen Universitäten.
www.emanuelearciuli.com
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