Glorious Percussion
Das Schlagzeug-Ensemble Glorious Percussion verdankt seinen Namen dem Stück, durch das seine Mitglieder zueinander fanden: Im September 2008 brachten sie Sofia Gubaidulinas Werk für fünf Schlagzeuger und Orchester zur Uraufführung, gemeinsam mit den Göteborger Symphonikern unter Gustavo Dudamel. Für die Ensemble-mitglieder, die von drei verschiedenen Kontinenten stammen, spiegelt der Name Glorious Percussion die fast göttliche Fähigkeit ihrer Instrumente, Menschen über kulturelle Grenzen hinweg und durch die verschiedenen Zeitalter hindurch anzusprechen.
Nachdem schon die Uraufführung des von mehreren Orchestern in Auftrag gegebenen Werkes ein begeistertes Echo erhalten hatte, schlossen sich erfolgreiche Erstaufführungen in Deutschland und der Schweiz mit den Dresdner Philharmonikern unter John Axelrod und dem Luzerner Sinfonieorchester unter Jonathan Nott sowie Aufführungen mit den Berliner Philharmonikern an. 2011 trat das Ensemble für die niederländische Erstaufführung zusammen mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra auf. Weitere umjubelte Erstaufführungen gaben die Musiker mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra unter John Storgårds und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Gustavo Dudamel.
Die fünf Ensemblemitglieder haben alle als Solisten und Kammermusiker weltweit einen hervorragenden Ruf und sind auch weiterhin außerhalb der Gruppe künstlerisch tätig. Gemeinsam möchten sie in den kommenden Jahren eine Serie von neuen Werken in Auftrag geben.
Anders Loguin (Schweden)
Anders Loguin studierte Schlagzeug an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm sowie Dirigieren in Schweden, in Finnland bei Jorma Panula und in den USA. Regelmäßig dirigiert er Orchester und Ensembles in Schweden und im Ausland.
Mit dem Schlagzeug-Ensemble Kroumata hat Anders Loguin über 40 Länder bereist und mehr als 200 Uraufführungen bestritten. Als sein Gründungsmitglied war er 30 Jahre mit dem Ensemble verbunden, das er 2008 verließ. Die gemeinsame Arbeit ist auf über 20 CD-Aufnahmen, die meisten davon auf dem Label BIS, dokumentiert.
Anders Loguin ist Professor und Fachbereichsleiter für Schlagzeug an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm, wo er seit 1977 unterrichtet. Als Initiator und künstlerischer Leiter führte er 1991 das Nordic Percussion Festival und 1998 das Stockholm International Percussion Event durch.
2002 wurde Anders Loguin zum Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie ernannt. Der schwedische König Karl Gustav verlieh ihm 2008 aufgrund seines herausragenden Beitrags für die Künste die Medaille Litteris et Artibus.
Anders Haag (Schweden)
Anders Haag studierte Schlagzeug an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm und ist seit 2003 Solopauker beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Zuvor war er schon als Pauker und Schlagzeuger bei verschiedenen schwedischen Orchestern (Norrköping Symphony Orchestra, Uppsala Kammerorchester, Stockholm Wind Symphony Orchestra) tätig gewesen.
Als begeisterter Kammermusiker engagiert er sich in mehreren Ensembles. Improvisation und Crossover-Projekte stehen unter anderem in seiner Gruppe Heavy Breeze im Mittelpunkt.
Seit dem Herbst 2008 unterrichtet Anders Haag Pauke an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm.
Mika Takehara (Japan)
Seit ihrem Debüt mit dem Kroumata Ensemble im Jahr 1998 hat sich Mika Takehara als eine gefragte Solistin etabliert, die regelmäßig bei Konzerten in Schweden, Japan und in ganz Europa zu hören ist. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Saito Kinen Orchestra sowie dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa.
Nach Abschluss ihres Studiums an der Toho Gakuen Musikhochschule in Tokio zog sie nach Stockholm, wo sie 2001 ihr Solistenstudium an der Königlichen Musikhochschule mit Auszeichnung abschloss. Zu ihren Lehrern gehörten Keiko Abe, Yoshitaka Kobayashi, Kyoichi Sano und Anders Loguin.
Mika Takeharas Soloalbum Thirteen Drums ist auf dem Label BIS erschienen. Sie hat außerdem Britta Byströms Schlagzeugkonzert The Baron in the Trees für Phono Suecia sowie mehrere CDs für Sony Music und Philips eingespielt.
Eirik Raude (Norwegen)
Der norwegische Schlagzeuger Eirik Raude hat über 50 Werke zur Uraufführung gebracht und für seine herausragende Arbeit als Schlagzeuger mehrere Preisen erhalten. Seine erste Solo-CD wurde 2004 von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen.
Eirik Raude engagiert sich in einer Vielzahl von genreübergreifenden Projekten, unter anderem mit Videokünstlern, Tänzern und Theaterschaffenden. Sein Interesse gilt der Improvisation ebenso wie der Erforschung neuer technischer Möglichkeiten, der er sich unter anderem als Mitglied eines neu gegründeten elektroakustischen Ensembles widmet.
Nach über zehn Jahren hat Eirik Raude vor kurzem seine Tätigkeit als Schlagzeuger beim Oslo Philharmonic Orchestra beendet, um sich auf seine zahlreichen Konzerte als Solist und Kammermusiker zu konzentrieren. Er unterrichtet zudem Schlagzeug an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
Robyn Schulkowsky (USA)
Robyn Schulkowsky wurde in den USA geboren und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Als Innovatorin an ihren Instrumenten bringt sie einer weltweiten Zuhörerschaft die Wunder perkussiver Klangmöglichkeiten nahe.
Seit ihrem Umzug nach Deutschland, der in die Blütezeit akustischer Experimente und kompositorischer Abenteuer in der Neuen Musik fiel, hat sie einige der bedeutendsten Schlagzeugwerke des 20. und 21. Jahrhunderts zur Uraufführung gebracht.
Sie profilierte sich gleichermaßen als Improvisatorin wie in der Arbeit mit Komponisten, darunter Karlheinz Stockhausen, Kevin Volans, John Cage, Morton Feldman und Iannis Xenakis. Ihr vielfältiges musikalisches Schaffen präsentierte sie auf Tourneen unter anderem durch die ehemalige Sowjetunion, Indien, Afrika, Nord- und Südamerika, Korea, Japan und bei einer Reihe von europäischen Festivals.
Nachdem schon die Uraufführung des von mehreren Orchestern in Auftrag gegebenen Werkes ein begeistertes Echo erhalten hatte, schlossen sich erfolgreiche Erstaufführungen in Deutschland und der Schweiz mit den Dresdner Philharmonikern unter John Axelrod und dem Luzerner Sinfonieorchester unter Jonathan Nott sowie Aufführungen mit den Berliner Philharmonikern an. 2011 trat das Ensemble für die niederländische Erstaufführung zusammen mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra auf. Weitere umjubelte Erstaufführungen gaben die Musiker mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra unter John Storgårds und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Gustavo Dudamel.
Die fünf Ensemblemitglieder haben alle als Solisten und Kammermusiker weltweit einen hervorragenden Ruf und sind auch weiterhin außerhalb der Gruppe künstlerisch tätig. Gemeinsam möchten sie in den kommenden Jahren eine Serie von neuen Werken in Auftrag geben.
Anders Loguin (Schweden)
Anders Loguin studierte Schlagzeug an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm sowie Dirigieren in Schweden, in Finnland bei Jorma Panula und in den USA. Regelmäßig dirigiert er Orchester und Ensembles in Schweden und im Ausland.
Mit dem Schlagzeug-Ensemble Kroumata hat Anders Loguin über 40 Länder bereist und mehr als 200 Uraufführungen bestritten. Als sein Gründungsmitglied war er 30 Jahre mit dem Ensemble verbunden, das er 2008 verließ. Die gemeinsame Arbeit ist auf über 20 CD-Aufnahmen, die meisten davon auf dem Label BIS, dokumentiert.
Anders Loguin ist Professor und Fachbereichsleiter für Schlagzeug an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm, wo er seit 1977 unterrichtet. Als Initiator und künstlerischer Leiter führte er 1991 das Nordic Percussion Festival und 1998 das Stockholm International Percussion Event durch.
2002 wurde Anders Loguin zum Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie ernannt. Der schwedische König Karl Gustav verlieh ihm 2008 aufgrund seines herausragenden Beitrags für die Künste die Medaille Litteris et Artibus.
Anders Haag (Schweden)
Anders Haag studierte Schlagzeug an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm und ist seit 2003 Solopauker beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Zuvor war er schon als Pauker und Schlagzeuger bei verschiedenen schwedischen Orchestern (Norrköping Symphony Orchestra, Uppsala Kammerorchester, Stockholm Wind Symphony Orchestra) tätig gewesen.
Als begeisterter Kammermusiker engagiert er sich in mehreren Ensembles. Improvisation und Crossover-Projekte stehen unter anderem in seiner Gruppe Heavy Breeze im Mittelpunkt.
Seit dem Herbst 2008 unterrichtet Anders Haag Pauke an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm.
Mika Takehara (Japan)
Seit ihrem Debüt mit dem Kroumata Ensemble im Jahr 1998 hat sich Mika Takehara als eine gefragte Solistin etabliert, die regelmäßig bei Konzerten in Schweden, Japan und in ganz Europa zu hören ist. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Saito Kinen Orchestra sowie dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa.
Nach Abschluss ihres Studiums an der Toho Gakuen Musikhochschule in Tokio zog sie nach Stockholm, wo sie 2001 ihr Solistenstudium an der Königlichen Musikhochschule mit Auszeichnung abschloss. Zu ihren Lehrern gehörten Keiko Abe, Yoshitaka Kobayashi, Kyoichi Sano und Anders Loguin.
Mika Takeharas Soloalbum Thirteen Drums ist auf dem Label BIS erschienen. Sie hat außerdem Britta Byströms Schlagzeugkonzert The Baron in the Trees für Phono Suecia sowie mehrere CDs für Sony Music und Philips eingespielt.
Eirik Raude (Norwegen)
Der norwegische Schlagzeuger Eirik Raude hat über 50 Werke zur Uraufführung gebracht und für seine herausragende Arbeit als Schlagzeuger mehrere Preisen erhalten. Seine erste Solo-CD wurde 2004 von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen.
Eirik Raude engagiert sich in einer Vielzahl von genreübergreifenden Projekten, unter anderem mit Videokünstlern, Tänzern und Theaterschaffenden. Sein Interesse gilt der Improvisation ebenso wie der Erforschung neuer technischer Möglichkeiten, der er sich unter anderem als Mitglied eines neu gegründeten elektroakustischen Ensembles widmet.
Nach über zehn Jahren hat Eirik Raude vor kurzem seine Tätigkeit als Schlagzeuger beim Oslo Philharmonic Orchestra beendet, um sich auf seine zahlreichen Konzerte als Solist und Kammermusiker zu konzentrieren. Er unterrichtet zudem Schlagzeug an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
Robyn Schulkowsky (USA)
Robyn Schulkowsky wurde in den USA geboren und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Als Innovatorin an ihren Instrumenten bringt sie einer weltweiten Zuhörerschaft die Wunder perkussiver Klangmöglichkeiten nahe.
Seit ihrem Umzug nach Deutschland, der in die Blütezeit akustischer Experimente und kompositorischer Abenteuer in der Neuen Musik fiel, hat sie einige der bedeutendsten Schlagzeugwerke des 20. und 21. Jahrhunderts zur Uraufführung gebracht.
Sie profilierte sich gleichermaßen als Improvisatorin wie in der Arbeit mit Komponisten, darunter Karlheinz Stockhausen, Kevin Volans, John Cage, Morton Feldman und Iannis Xenakis. Ihr vielfältiges musikalisches Schaffen präsentierte sie auf Tourneen unter anderem durch die ehemalige Sowjetunion, Indien, Afrika, Nord- und Südamerika, Korea, Japan und bei einer Reihe von europäischen Festivals.
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