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SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 11.11.2009 --- Eötvös hat die fünf Abschnitte des Konzerts, vom Klavierduo Götz Schumacher und Andreas Grau mit elastischer Spielfreude absolviert, im scheinbar Improvisatorischen rasanter Doppelskalen und rasend gesetzter Pointen angesiedelt, als geistreiche Kommunikation zwischen farbigem Orchester und brillanten Soli, die von den Zuhörern im Nationaltheater entsprechend gefeiert wird.

MUSICAL CRITICISM, 29.9.2009 --- GrauSchumacher sind wieder ausgezeichnet und präsentieren ihre herausragende Fähigkeiten, darunter eine unglaubliche Konzentration und einen einwandfreien Anschlag. Die Mischung aus spielerischem Überschwang und nicht zu bändigender Gewalt, ein generelles Merkmal von Rihms Schaffen, tritt selten klarer zu Tage als in diesem Werk, das sich in einem unaufdringlichen Delirium bewegt, wie ein Kätzchen, das an einem sonnigen Tag selbstvergessen mit einem halb zerfleischten Vogel spielt.

MUSIK & THEATER, Juli/August 2009 - zur CD-Einspielung „Le Sacre. Debussy- Stravinsky" --- Mit ihrer klugen Kombination von Debussy und Strawinsky beleuchten Andreas Grau und Götz Schumacher abenteuerliche Brennpunkte der modernen Musik. Ihr stählerner Zugriff auf „Le sacre du printemps" zeigt, wie groß das rhythmische Schockpotenzial auch in der vierhändigen Klavierfassung sein kann, wenn das Werk so packend gespielt wird wie von diesem hervorragenden Duo.

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 5.5.2009 --- Die beiden Pianisten Andreas Grau und Götz Schumacher, die unter dem Namen GrauSchumacher auftreten, zeichnen sich durch zwei Merkmale aus: ihre raffiniert zusammengestellten Programme und ihre Vorliebe für gewichtige Werke des 20. Jahrhunderts. Im Konzert in der Tonhalle Zürich hat das pianistische Duo beide Qualitäten eindrücklich bewiesen. (...) Schumacher am ersten Klavier und Grau am zweiten spannten über die sieben Abschnitte des dreiviertelstündigen Klavierwerks einen gewaltigen Bogen und liessen auch pianistisch einen ganzen Kosmos erstehen.

FONOFORUM, 03/2009 - über die CD „Le sacre" Debussy-Strawinsky erschienen bei Neos --- Mit diesen klanglich-sublimen wie hinreißend-fulminanten Einspielungen haben sich Andreas Grau und Götz Schumacher endgültig als das führende Klavierduo etabliert, das nur noch mit den legendären Gebrüdern Kontarski verglichen werden kann - und in solchem Vergleich sogar noch die Interpretationskunst des Brüderpaares verblassen lässt.
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DRADIO.DE, 01.03.2009 - zur CD-Einspielung „Le Sacre. Debussy- Stravinsky" --- Einer der visionärsten, kühnsten Sätze des „Sacre" ist die abschließende „Danse sacrale", der heilige Opfertanz - suggestive Musik mit immenser Sogkraft, die in Fassung für Klavier zu 4 Händen von 1912 fast noch radikaler wirkt. Und das Klavierduo GrauSchumacher versteht es ausgezeichnet, mit dieser klanglichen Unerbittlichkeit umzugehen. ...weiter
SÜDWESTPRESSE, 29.2.2009 - zur CD-Einspielung „Le Sacre. Debussy- Stravinsky" --- Die beiden machen nicht einfach nur schöne Musik, sondern gehen ihr auf den Grund. (...) Glasklar, doch keineswegs kühl, schlichten sie die transparenten Strukturen, mit ihrem ausgeprägten Sinn für Rhythmen gliedern sie die Bewegung: mit hoch differenziertem Anschlag von samtweich bis knallhart gestalten sie den Klavierklang, der aufgrund des absolut synchronen Zusammenspiels von einem Riesen-Instrument zu kommen scheint.

KLASSIK.COM, 26.2.2009 - zur CD-Einspielung „Le Sacre. Debussy- Stravinsky" --- Die Interpretation des an musikalischen Gestaltungsmitteln reichen Werkes [Debussys „En blanc et noir"] gelingt dem Klavierduo auf eine so hervorragende Weise, dass trotz der enormen Virtuosität die vielen Strukturveränderungen und -überlagerungen deutlich hörbar sind.
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BASELER ZEITUNG, 30.1.2009 --- Und so gelingt ihnen die Konzerteröffnung mit unsagbarer Leichtigkeit: Selten hat man Mozarts f-Moll-Fantasie so zart, so verträumt und doch so klar gehört. (...) Exakt wie ein Uhrwerk hämmern sie die kleinteiligen Rhythmen von Ligetis „Monumentum" in zwei Klaviere, zaubern kräftige Farben in Debussys „En blanc et noir", fegen mit Wucht durch Zimmermanns „Monologe".

KLASSIK.COM, 15.1.2009 --- So gehört sein [Peter Eötvös‘] Klavierkonzert ohne Frage zu den spektakulärsten Werken, die für dieses Genre seit Bartók geschrieben wurden. Die enorm komplexe Partitur wurde unter der musikalischen Leitung des Komponisten und dank des brillanten GrauSchumacher Piano Duos glänzend gemeistert. Das Klavier-Duo überzeugte dabei durch eine bestmögliche Synchronität, bei gleichzeitig wild agonischer Kampfeslust. Der janusköpfige Klaviersatz steigerte sich zwischen Dialog und Konflikt, Spiegelbild und Individualität, zu einem interessanten Duell zwischen dem gruppierten Orchester.

MÜNSTERISCHE ZEITUNG, 31.10.2008 --- Grau und Schumacher gelingt es virtuos, Brandauers gigantisches Bühnenbild musikalisch zu kolorieren. Zwei-, drei- und vierhändig schweben und sprinten sie über die Klaviatur, vom Scherzo zum Intermezzo, vom Notturno zum Hochzeitsmarsch (...). Brandauer und seinem Klavierduo gelingt ein Meisterstreich. Die Weltklasse des Schauspielers sowie die Virtuosität der beiden Pianisten verdichten die beiden Sommernachtsträume. Wer danach in eine kühle Herbstnacht hinaus ging, dem wohnte ein kleiner Sommernachtstraum inne.

RHEIN MAIN ANZEIGER, 30.6.2008 --- Das Pianisten-Duo Andreas Grau und Götz Schumacher (...) hat sich mit seinen Einspielungen von Stockhausen, Ligeti, Denissow als wichtiger "Ohren-Öffner" für die Avantgarde einen Namen gemacht. Das Poulenc-Konzert servierten sie elegant und unbeschwert. Alle pianistischen Schwierigkeiten wurden lässig ausgekostet. In dieser Interpretation bekam dieses Meisterwerk des französischen Neoklassizismus den Charme eines hingetupften Aquarells.

MAIN POST, 20.6.2008 --- Begleitet, untermalt und mitgestaltet wird Brandauers Theaterkunst vom Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher. Ihre launige und akkurate Interpretation von Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zum verzwickten Spiel der Liebeslist verführt zum genießenden Zuhören. Brandauers leicht ironischer Kommentar am Ende des kräftig ausschreitenden „Hochzeitsmarsches" gilt für den gesamten Abend: „Schön! Sehr schön! Immer wieder sehr schön!"

KÖLNER STADT-ANZEIGER, 13.3.2008 --- Als Uraufführung zu erleben war Peter Eötvös' Umarbeitung seines Konzerts für Klavier und Keyboard (2005) zum „Konzert für zwei Klaviere und Orchester". (...) Die Solisten (brillant das Duo Andreas Grau/Götz Schumacher) werfen farbige Echos und Klangschatten in Celesta und Orchester.
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WELT ONLINE, 4.2.2008 --- Noch deutlicher zeigt sich der entspannte Gestus des späten Stockhausen, vergleicht man "Natürliche Dauern" mit dem epochalen "Mantra" für zwei Klaviere und Live-Elektronik von 1970, das wieder einmal in Andreas Grau und Götz Schumacher seine berufenen Interpreten fand.

KÖLNER STADTANZEIGER, 21.12.2007 --- Das Spiel (...) an zwei Klavieren etwa ist keine bloße Verdoppelung, sondern erreicht klanglich, ausdrucks- und genremäßig eine neue Qualität - jedenfalls dann, wenn Meister am Werk sind, die die Möglichkeiten des Wettstreitens und Harmonierens ausschöpfen können. Bei Götz Schumacher und Andreas Grau ist das der Fall, und so wurde ihr Auftritt zu einem Glanzlicht auf der philharmonischen Agenda des auslaufenden Jahres.
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DIE PRESSE, 6.11.2007 --- Ihrem guten Ruf alle Ehre machten Andreas Grau und Götz Schumacher, als Klavierduo mit reizvoll-gescheiten Konzerten und CDs von Bach bis zur Gegenwart erfolgreich, im für seine 25 Minuten unglaublich reichhaltigen, anspruchsvollen Konzert für zwei Klaviere von Luciano Berio.

DER STANDARD, 5.11.2007 --- Und auch bei den dichten Klangbändern von Berios Concerto für zwei Klaviere und Orchester mit dem pianistischen Spitzenduo Andreas Grau und Götz Schumacher ließ das RSO Wien keine Wünsche offen.

MANNHEIMER MORGEN, 16.2.2007 --- Viel präziser, wacher, feinmotorischer ist die Sonate nicht zu spielen. Alles wirkt hier apollinisch hell. GrauSchumacher (...) lassen Diskanttöne manchmal wie Billardkugeln aneinanderklicken, aber niemals -knallen. Reibungsflächen und Geheimnisse kennt dieser Mozart nicht, aber die muss man ohnehin woanders als in der Sonate suchen. Das Andante zieht sich fast schon schubertartig (also himmlisch) in die Länge, sucht nach einem Zustand größter Ruhe. Und das Schluss-Allegro sprüht Esprit.

SCHWÄBISCHES TAGBLATT, 9.2.2007 --- Spannend, unterhaltsam und vergnüglich im besten Sinn, vom Orchester wunderbar elastisch und mit gebührender Leichtigkeit begleitet, geriet dem Klavierduo Andreas Grau/Götz Schumacher Mozarts Es-Dur Konzert für zwei Klaviere. Die beiden Pianisten wurden (...) zu den Publikumslieblingen des Abends - witziger, nuancierter (...) wird das Konzert live kaum zu hören sein. Tosender Applaus, die komplette Zauberflöten-Ouvertüre in Klavierfassung als Zugabe, temperamentvoll, bravourös.

REUTLINGER GENERALANZEIGER, 7.2.2007 --- Nur die ersten paar Takte nach der Orchester-Exposition. Und es ist bereits klar, dass der Solistenpart von Mozarts Konzert für zwei Klaviere KV 365 bei Andreas Grau und Götz Schumacher in besten Händen ist. Das ist Zusammenspiel ganz nahe an der Perfektion. (...) Präzision ohne Starre, Leichtigkeit in strengster Abstimmung. Klangschönheit mit einem Schuss Ironie. Hochkonzentriert, doch nie kopflastig. Dieses Miteinander ist ohne Makel. Agogik, Dynamik, Phrasierung - besser geht's eigentlich nicht.

KIELER NACHRICHTEN, 28.10.2006 --- Andreas Grau und Götz Schumacher, das wohl innovativste und innigst auf einander eingespielte Klavierduo der Gegenwart.

HESSISCH/NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE, 29.3.2006 --- Einen Schub versetzten Andreas Grau und Götz Schumacher dem Abend mit dem Konzert für zwei Klaviere von Francis Poulenc. (...) Ob es die virtuosen Sequenzen zu Beginn des ersten Satzes waren oder die von balinesischer Gamelanmusik beeinflusste Exotik im weiteren Verlauf - Grau und Schumacher verbanden klangliche Brillanz mit Temperament - vor allem aber stellten sie, gerade im zweiten Satz mit dem aus Mozarts „Krönungskonzert" geklauten Thema, Poulencs loriotartig trockenen Humor heraus.

THE GRAMOPHONE, April 2006 - zur CD-Einspielung „Visions de l'Amen" --- Wie viele Bedeutungen können in einem einzelnen Wort enthalten sein, besonders wenn dieses Wort 'Amen' ist? Messiaens Ergründung des Wortes für zwei Klaviere - seine Verzückung, Schmerz, Hoffnung, sieben Bedeutungen in toto - behält seine Energie. Besonders in dieser ausgezeichneten, virtuosen und dennoch ernsthaften Interpretation.

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 31.12.2005 - zur CD-Einspielung „Visions de l'Amen" --- Beide Werke ergänzen einander als zwei Seiten von religiöser Spiritualität, denen Grau und Schumacher gleichermaßen gerecht werden - bei den "Sieben Worten" mit innerlicher Leuchtkraft und spannungsgeladener Konzentration, bei den sieben "Visions de l'Amen" mit ekstatischen Tänzen aus Farbmixturen und Akkordkaskaden, als ginge es um ein geistliches Bacchanal.
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DIE ZEIT, 8.12.2005 - zur CD-Einspielung „Visions de l'Amen" --- Grau und Schumacher verfügen über souveräne gestalterische Fähigkeiten - es ist eine Lust, sich in den vibrierenden Kaskaden ihres Amen zu baden - und sie überraschen mit ausgeklügelten Programmdramaturgien. ...weiter
KÖLNER STADTANZEIGER, 28.11.2003 --- Grau und Schumacher widmeten sich dem Werk mit hohem Einsatz und schier unglaublicher Überlegenheit. So wurde das Verstiegene fasslich, das Monumentale geradezu elegant. Man wäre geneigt, diese Interpretation ein Wunder zu nennen, müsste man nicht vermuten, dass dieses famose Duo sie jederzeit auf gleichem Niveau wiederholen könnte.
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Andreas Grau
Photo: Dietmar Scholz
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Götz Schumacher
Photo: Dietmar Scholz