Gringolts Quartet
Ilya Gringolts, Violine
Anahit Kurtikyan, Violine
Silvia Simionescu, Viola
Claudius Herrmann, Cello
Genauestens ausbalanciert, klare Strukturen, lange Linien und wohl gestaltet.
(The Independent)
Im auf Schloss Elmau gegründeten und in Zürich beheimateten Gringolts Quartet fanden sich 2008 vier Musiker zusammen, die einander schon durch viele kammermusikalische Begegnungen, unter anderem beim Internationalen Kammermusiksemiar in Prussia Cove (England), freundschaftlich verbunden waren.
Ilya Gringolts ist Gewinner des Violin-Wettbewerbs Premio Paganini 1998 und seit langem ein gefragter Kammermusiker, seine Frau Anahit Kurtikyan sowie Claudius Herrmann tourten zuvor mit dem Amati Quartett durch Konzertsäle weltweit, und die Bratschistin Silvia Simionescu ist auch im Menuhin Festival Piano Quartet tätig.
Das Gringolts Quartet, das inzwischen für zwei Residencies in Elmau zu Gast war, erntete begeisterte Reaktionen auf Kammermusikprogramme mit Werken von Mendelssohn, Beethoven und Schostakowitsch. In den kommenden Spielzeiten wird das Quartett in der Schweiz, in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern auftreten.
Die von Onyx Classics produzierte CD mit Aufnahmen der drei Streichquartette von Robert Schumann sowie dessen Klavierquintett (mit Peter Laul) ist im Herbst 2011 erschienen.
Ilya Gringolts
1998 ging Ilya Gringolts als Gewinner des internationalen Violin-Wettbewerbs Premio Paganini hervor und erhielt zwei weitere Sonderpreise, als jüngster 1. Preisträger der Wettbewerbsgeschichte und für die beste Interpretation der Paganini-Capriccios. Er ist als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, Sao Paulo Orchestra, Israel Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, London Philharmonic, Los Angeles Philharmonic und dem Melbourne Symphony Orchestra aufgetreten. Ebenso häufig ist Ilya Gringolts mit Rezitalprogrammen zu erleben, wobei ein Schwerpunkt seines Repertoires auf der Barockmusik liegt. Seine bei der Deutschen Grammophon, Hyperion und Onyx veröffentlichten CDs erhielten jeweils enthusiastische Kritiken.
Anahit Kurtikyan
Die armenische Geigerin Anahit Kurtikyan studierte in der Schweiz bei Tibor Varga. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe. Als Mitglied des Amati Quartetts und des Orchesters der Oper Zürich hat sie in Europa, den USA und Japan konzertiert. Im Jahr 2000 war sie mit dem Australian Chamber Orchestra auf einer ausgedehnten Tournee durch Australien. Als Kammermusikerin arbeitete sie mit so renommierten Partnern wie Rudolph Buchbinder, Steven Isserlis, Dietrich Fischer-Dieskau, David Geringas, Diemut Poppen, Eduard Brunner und Paul Meyer zusammen. Seit 2001 ist Anahit Kurtikyan Stimmführerin der 2. Geigen im Orchester der Oper Zürich, mit dem sie über 80 verschiedene Produktionen einstudiert hat, teils auch auf Barockinstrumenten. Sie spielt eine Geige von Camillo Camilli, Mantua, aus dem Jahr 1733.
Silvia Simionescu
Die gebürtige Rumänin Silvia Simionescu ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Erste Preise erhielt sie bei der Brescia International Competition, beim Forum musical de Normandie und bei der Osaka International Chamber Music Competition (mit dem Trio Ligeti). Sie war Mitglied des Ensembles Musique Oblique und ist seit 1999 Bratschistin des Menuhin Festival Piano Quartet. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen unter anderem Joshua Bell, Carolin Widmann, Charles Neidich, Alberto Lysy, Rafael Oleg, Bruno Giurana und Anthony Marwood. CD Aufnahmen mit Werken von Françaix, Reger, Dohnany, Schumann, Fauré, Franck, Chausson sind bei Ars, Leman Classics, Arion und Alpheé erschienen. Seit 2004 unterrichtet Silvia Simionescu als Professorin für Viola und Kammermusik an der Hochschule für Musik Basel.
Claudius Herrmann
Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist im Orchester der Oper Zürich, und er arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst. Er war 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den bedeutendsten Konzertsälen weltweit aufgetreten ist. Als Solist war er mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben. Neben über 15 Einspielungen mit dem Amati Quartett hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht. Er spielt ein Instrument von Giovanni Paolo Maggini (um 1600), das ihm von der Maggini Stiftung Langenthal zur Verfügung gestellt wird.
Anahit Kurtikyan, Violine
Silvia Simionescu, Viola
Claudius Herrmann, Cello
Genauestens ausbalanciert, klare Strukturen, lange Linien und wohl gestaltet.
(The Independent)
Im auf Schloss Elmau gegründeten und in Zürich beheimateten Gringolts Quartet fanden sich 2008 vier Musiker zusammen, die einander schon durch viele kammermusikalische Begegnungen, unter anderem beim Internationalen Kammermusiksemiar in Prussia Cove (England), freundschaftlich verbunden waren.
Ilya Gringolts ist Gewinner des Violin-Wettbewerbs Premio Paganini 1998 und seit langem ein gefragter Kammermusiker, seine Frau Anahit Kurtikyan sowie Claudius Herrmann tourten zuvor mit dem Amati Quartett durch Konzertsäle weltweit, und die Bratschistin Silvia Simionescu ist auch im Menuhin Festival Piano Quartet tätig.
Das Gringolts Quartet, das inzwischen für zwei Residencies in Elmau zu Gast war, erntete begeisterte Reaktionen auf Kammermusikprogramme mit Werken von Mendelssohn, Beethoven und Schostakowitsch. In den kommenden Spielzeiten wird das Quartett in der Schweiz, in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern auftreten.
Die von Onyx Classics produzierte CD mit Aufnahmen der drei Streichquartette von Robert Schumann sowie dessen Klavierquintett (mit Peter Laul) ist im Herbst 2011 erschienen.
Ilya Gringolts
1998 ging Ilya Gringolts als Gewinner des internationalen Violin-Wettbewerbs Premio Paganini hervor und erhielt zwei weitere Sonderpreise, als jüngster 1. Preisträger der Wettbewerbsgeschichte und für die beste Interpretation der Paganini-Capriccios. Er ist als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, Sao Paulo Orchestra, Israel Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, London Philharmonic, Los Angeles Philharmonic und dem Melbourne Symphony Orchestra aufgetreten. Ebenso häufig ist Ilya Gringolts mit Rezitalprogrammen zu erleben, wobei ein Schwerpunkt seines Repertoires auf der Barockmusik liegt. Seine bei der Deutschen Grammophon, Hyperion und Onyx veröffentlichten CDs erhielten jeweils enthusiastische Kritiken.
Anahit Kurtikyan
Die armenische Geigerin Anahit Kurtikyan studierte in der Schweiz bei Tibor Varga. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe. Als Mitglied des Amati Quartetts und des Orchesters der Oper Zürich hat sie in Europa, den USA und Japan konzertiert. Im Jahr 2000 war sie mit dem Australian Chamber Orchestra auf einer ausgedehnten Tournee durch Australien. Als Kammermusikerin arbeitete sie mit so renommierten Partnern wie Rudolph Buchbinder, Steven Isserlis, Dietrich Fischer-Dieskau, David Geringas, Diemut Poppen, Eduard Brunner und Paul Meyer zusammen. Seit 2001 ist Anahit Kurtikyan Stimmführerin der 2. Geigen im Orchester der Oper Zürich, mit dem sie über 80 verschiedene Produktionen einstudiert hat, teils auch auf Barockinstrumenten. Sie spielt eine Geige von Camillo Camilli, Mantua, aus dem Jahr 1733.
Silvia Simionescu
Die gebürtige Rumänin Silvia Simionescu ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Erste Preise erhielt sie bei der Brescia International Competition, beim Forum musical de Normandie und bei der Osaka International Chamber Music Competition (mit dem Trio Ligeti). Sie war Mitglied des Ensembles Musique Oblique und ist seit 1999 Bratschistin des Menuhin Festival Piano Quartet. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen unter anderem Joshua Bell, Carolin Widmann, Charles Neidich, Alberto Lysy, Rafael Oleg, Bruno Giurana und Anthony Marwood. CD Aufnahmen mit Werken von Françaix, Reger, Dohnany, Schumann, Fauré, Franck, Chausson sind bei Ars, Leman Classics, Arion und Alpheé erschienen. Seit 2004 unterrichtet Silvia Simionescu als Professorin für Viola und Kammermusik an der Hochschule für Musik Basel.
Claudius Herrmann
Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist im Orchester der Oper Zürich, und er arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst. Er war 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den bedeutendsten Konzertsälen weltweit aufgetreten ist. Als Solist war er mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben. Neben über 15 Einspielungen mit dem Amati Quartett hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht. Er spielt ein Instrument von Giovanni Paolo Maggini (um 1600), das ihm von der Maggini Stiftung Langenthal zur Verfügung gestellt wird.
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