Huang Ruo
Das Magazin "The New Yorker" nannte Huang Ruo, Gewinner des prestigeträchtigen Luxemburger Kompositionswettbewerbes, "einen der faszinierendsten Vertreter der neuen Generation asiatisch-amerikanischer Komponisten". Seine lebhafte und originelle musikalische Stimme bezieht ihre Inspiration sowohl aus chinesischer Volksmusik als auch aus westlicher Avantgarde, Rock- und Jazz-Musik. Dabei ist Huang Ruo sich bewusst, dass sein Ziel nicht einfach im Vermischen westlicher und östlicher Elemente bestehen kann. Vielmehr fügt er mittels einer Kompositionstechnik, die er selbst als "Dimensionalismus" bezeichnet, aus diesen Einflüssen ein nahtloses, organisches Ganzes.
Seine Kreationen reichen von Werken für Orchester, Kammerbesetzungen, die Opern- und Theaterbühne sowie modernen Tanz über Klanginstallationen und Multimediaprojekte bis hin zu experimenteller Improvisation, Folkrock und Filmmusik. Zu den Ensembles, die seine Werke (ur-)aufgeführt haben, zählen das Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Seattle Symphony Orchestra, Brandenburger Symphoniker, Hong Kong Philharmonic, Asko Ensemble, Quatuor Diotima, Ensemble Intégrales, Dutch Vocal Laboratory sowie das Tang Quartet. Dirigiert haben seine Werke unter anderem Wolfgang Sawallisch, James Conlon, Dennis Russell Davies, Ed Spanjaard, Xian Zhang und Ilan Volkov. Huang Ruo hat Auszeichnungen und Stipendien von diversen Stiftungen und Institutionen erhalten, darunter die ASCAP Foundation, Greenwall Foundation, Chamber Music America, American Music Center und Aaron Copland Award.
Huang Ruo arbeitet regelmäßig mit namhaften Künstlern zusammen, so zum Beispiel mit dem Solotänzer des New York City Ballet, Damian Woetzel, dem Choreographen Christopher Wheeldon, dem Sheng-Virtuosen Wu Wei und dem Bewegungsmaler Norman Perryman. Im Februar 2007 erschien sein Kammerkonzert-Zyklus bei Naxos, gefolgt 2008 von Leaving Sao, einem Werk für Orchester und traditionelle chinesische Sopranstimme bei Albany Records. Divergence wurde im Jahr 2009 bei Koch International veröffentlicht. Seine jüngste CD, To The Four Corners, gespielt von Future in REverse (FIRE), erschien kürzlich bei Naxos. Huang Ruos Arbeiten für den Film umfassen Soundtracks für I.M. Pei - Building China Modern, Jian-Fu Garden und Stand Up. Neben seinem kompositorischen Schaffen ist er auch als Dirigent und Folkrock-Sänger tätig. Sein neuestes Werk, die Oper Sun Yat-sen, wurde von der Oper Hong Kong in Auftrag gegeben und wird im Herbst 2011 am National Centre for the Performing Arts in Peking zur Uraufführung kommen.
Geboren auf der chinesischen Insel Hainan im Jahr 1976 – dem letzten Jahr der Kulturrevolution – wuchs Huang Ruo in einer Zeit auf, in der China langsam seine Tore zur westlichen Welt öffnete. An der Musikhochschule von Shanghai umfasste seine Ausbildung sowohl traditionelle chinesische als auch westliche Musik. Durch die dramatischen kulturellen und wirtschaftlichen Veränderungen im China der achtziger und neunziger Jahre rückten nicht nur Bach, Mozart, Strawinsky und Lutoslawski in sein Blickfeld, sondern auch die Musik der Beatles, der Rock’n’Roll, Heavy Metal und Jazz. Um seine Ausbildung fortzusetzen, übersiedelte der angehende Komponist 1995 in die USA, wo er unter anderem bei Randolph Coleman und Samuel Adler studierte. Inzwischen unterrichtet Huang Ruo Komposition am Purchase College der State University of New York, ist Gastprofessor für Komposition am Xing-Hai Conservatory of Music im chinesischen Guangzhou sowie künstlerischer Leiter und Dirigent des in New York beheimateten Ensembles Future In REverse.
Seine Kreationen reichen von Werken für Orchester, Kammerbesetzungen, die Opern- und Theaterbühne sowie modernen Tanz über Klanginstallationen und Multimediaprojekte bis hin zu experimenteller Improvisation, Folkrock und Filmmusik. Zu den Ensembles, die seine Werke (ur-)aufgeführt haben, zählen das Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Seattle Symphony Orchestra, Brandenburger Symphoniker, Hong Kong Philharmonic, Asko Ensemble, Quatuor Diotima, Ensemble Intégrales, Dutch Vocal Laboratory sowie das Tang Quartet. Dirigiert haben seine Werke unter anderem Wolfgang Sawallisch, James Conlon, Dennis Russell Davies, Ed Spanjaard, Xian Zhang und Ilan Volkov. Huang Ruo hat Auszeichnungen und Stipendien von diversen Stiftungen und Institutionen erhalten, darunter die ASCAP Foundation, Greenwall Foundation, Chamber Music America, American Music Center und Aaron Copland Award.
Huang Ruo arbeitet regelmäßig mit namhaften Künstlern zusammen, so zum Beispiel mit dem Solotänzer des New York City Ballet, Damian Woetzel, dem Choreographen Christopher Wheeldon, dem Sheng-Virtuosen Wu Wei und dem Bewegungsmaler Norman Perryman. Im Februar 2007 erschien sein Kammerkonzert-Zyklus bei Naxos, gefolgt 2008 von Leaving Sao, einem Werk für Orchester und traditionelle chinesische Sopranstimme bei Albany Records. Divergence wurde im Jahr 2009 bei Koch International veröffentlicht. Seine jüngste CD, To The Four Corners, gespielt von Future in REverse (FIRE), erschien kürzlich bei Naxos. Huang Ruos Arbeiten für den Film umfassen Soundtracks für I.M. Pei - Building China Modern, Jian-Fu Garden und Stand Up. Neben seinem kompositorischen Schaffen ist er auch als Dirigent und Folkrock-Sänger tätig. Sein neuestes Werk, die Oper Sun Yat-sen, wurde von der Oper Hong Kong in Auftrag gegeben und wird im Herbst 2011 am National Centre for the Performing Arts in Peking zur Uraufführung kommen.
Geboren auf der chinesischen Insel Hainan im Jahr 1976 – dem letzten Jahr der Kulturrevolution – wuchs Huang Ruo in einer Zeit auf, in der China langsam seine Tore zur westlichen Welt öffnete. An der Musikhochschule von Shanghai umfasste seine Ausbildung sowohl traditionelle chinesische als auch westliche Musik. Durch die dramatischen kulturellen und wirtschaftlichen Veränderungen im China der achtziger und neunziger Jahre rückten nicht nur Bach, Mozart, Strawinsky und Lutoslawski in sein Blickfeld, sondern auch die Musik der Beatles, der Rock’n’Roll, Heavy Metal und Jazz. Um seine Ausbildung fortzusetzen, übersiedelte der angehende Komponist 1995 in die USA, wo er unter anderem bei Randolph Coleman und Samuel Adler studierte. Inzwischen unterrichtet Huang Ruo Komposition am Purchase College der State University of New York, ist Gastprofessor für Komposition am Xing-Hai Conservatory of Music im chinesischen Guangzhou sowie künstlerischer Leiter und Dirigent des in New York beheimateten Ensembles Future In REverse.










