La Chambre Philharmonique
Das Orchester La Chambre Philharmonique wurde von Emmanuel Krivine mitbegründet und ist das Resultat einer Vision. Es steht für den Entwurf eines neuen Sinfonieorchesters, das sich aus Musikern der besten europäischen Ensembles zusammensetzt. Seine Organisationsstruktur ist unkonventionell: Dirigent und Orchestermitglieder genießen denselben Status. Das Orchester, das sich vorwiegend dem klassischen und romantischen Repertoire widmet, kommt jeweils zu speziellen Projekten zusammen und bietet ein Forum für intensive musikalische Suche und Austausch. Dabei sind Besetzung, Wahl der Instrumente und historische Spieltechniken auf das aktuelle Programm zugeschnitten.
Seit ihrem Debüt im Rahmen des Festivals Folle Journée im Jahr 2004 in Nantes stoßen die Konzerte der Chambre Philharmonique auf große Begeisterung. Engagements führten das Orchester regelmäßig auf die großen Bühnen Frankreichs, darunter die Pariser Cité de la Musique und Opéra Comique, die Opéra Royal Versailles, das Grand Théâtre d'Aix-en-Provence, Metz, Grenoble, Montpellier und Lyon, sowie nach Lausanne, Montreux, Luxemburg, Brügge, Barcelona, Istanbul, Essen, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und an die Alte Oper Frankfurt. Bedeutende Solisten wie Viktoria Mullova, Renaud Capuçon Andreas Staier, Emanuel Ax, Christophe Coin, Véronique Gens, Alexander Janiczek oder Robert Levin bereichern die künstlerische Vielfalt des Orchesters. La Chambre Philharmonique widmet sich zudem der zeitgenössischen Musik und vergab bereits mehrere Kompositionsaufträge, u.a. an Bruno Mantovani und Yan Maresz.
Gemeinsam mit Sandrine Piau, Anne-Lise Sollied, Paul Agnew, Frédéric Caton und dem Pariser Chor Accentus spielte La Chambre Philharmonique im Jahr 2005 Mozarts c-Moll-Messe für das französische Label Naïve ein. Eine Aufnahme mit Mendelssohns 4. und 5. Sinfonie folgte im November 2006. Die 2008 erschienene CD-Aufnahme von Dvořáks neunter Sinfonie Aus der neuen Welt und Schumanns Konzertstückfür vier Hörner und Orchester wurde mit dem Preis Classique d'Or RTL ausgezeichnet.
Ein Konzertfilm mit César Francks Sinfonie in d-Moll und dem Requiem von Gabriel Fauré, aufgeführt mit dem Chor Les Eléments, wurde 2007 vom deutsch-französischen Fernsehsender Arte ausgestrahlt.
Die Aufführung des gesamten sinfonischen Zyklus Beethovens im MC2 Grenoble, im Théâtre de Caen sowie in der Pariser Cité de la Musique, verbunden mit der Einspielung für Naïve, stellt einen Meilenstein in der künstlerischen Arbeit des Orchesters dar und wurde vom Mécénat Musical Société Générale und von der Spedidam unterstützt.
In 2012 gastiert La Chambre Philharmonique erstmals beim Beethovenfest Bonn, beim Rheingau Musik Festival sowie bei den Niedersächsischen Musiktagen.
Die Chambre Philharmonique wird vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation und vom Conseil Général de l'Isère als "Orchester in residence" subventioniert. Mécénat Musical Société Générale fördert La Chambre Philharmonique als Hauptsponsor.
"Emmanuel Krivine ist einer der größten Dirigenten unserer Zeit, und man sollte seine Konzerte unter keinen Umständen verpassen." (The Guardian/London)
Emmanuel Krivine, Sohn eines Russen und einer Polin, begann seine musikalische Laufbahn als Geiger. Schon mit 16 Jahren erhielt er den Ersten Preis des Pariser Konservatoriums. Als Schüler von Henryk Szeryng und Yehudi Menuhin überzeugte er an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth bei wichtigen internationalen Wett-bewerben.
Nach einer eindrücklichen Begegnung mit Karl Böhm 1965 in Salzburg beschloss er, sich verstärkt dem Dirigieren zu widmen. Von 1976 bis 1983 war er ständiger Gastdirigent des Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France, bevor er von 1987 bis 2000 als Chefdirigent des Orchestre National de Lyon sowie für elf Jahre als Leiter des Orchestre Français des Jeunes wirkte. Seit 2006 ist er Chefdirigent und musikalischer Leiter des Philharmonischen Orchesters Luxemburg, dem er bereits seit 2001 als Gastdirigent eng verbunden war.
Gastdirigate führen Emmanuel Krivine regelmäßig ans Pult der bedeutendsten Orchester der Welt, darunter die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Tonhalle-Orchester Zürich, London Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Czech Philharmonic Orchestra, RAI Turin, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, NHK Tokyo sowie die Sinfonieorchester von Boston, Cleveland, Los Angeles, Montreal, Toronto, Sydney und Melbourne.
Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählen Tourneen nach Großbritannien, Spanien und Italien mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg sowie Auftritte mit dem National Symphony Orchestra Washington, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem Concertgebouworkest und dem Mahler Chamber Orchestra. Emmanuel Krivine dirigierte zudem mit großem Erfolg Produktionen an der Opéra Comique in Paris (Béatrice et Bénédict) und an der Opéra de Lyon (Die Fledermaus). Ab der laufenden Saison stehen Besuche beim Philadelphia Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, St Petersburg Philharmonic Orchestra sowie bei den niederländischen Rundfunkorchestern an.
2004 hat sich Emmanuel Krivine einer besonderen Gruppe von Musikern aus ganz Europa angeschlossen: La Chambre Philharmonique. Zusammen widmen sie sich der Entdeckung und der Interpretation eines Repertoires, das von der Klassik über die Romantik bis zur zeitgenössischen Musik reicht und das sie auf Instrumenten spielen, die jeweils zur Epoche und Komposition passen. Seit ihrem Debüt in Nantes konnte La Chambre Philharmonique mit ihren engagierten Projekten und mit hoch gelobten CD-Einspielungen die Einzigartigkeit ihres Vorhabens unter Beweis stellen.
Seit ihrem Debüt im Rahmen des Festivals Folle Journée im Jahr 2004 in Nantes stoßen die Konzerte der Chambre Philharmonique auf große Begeisterung. Engagements führten das Orchester regelmäßig auf die großen Bühnen Frankreichs, darunter die Pariser Cité de la Musique und Opéra Comique, die Opéra Royal Versailles, das Grand Théâtre d'Aix-en-Provence, Metz, Grenoble, Montpellier und Lyon, sowie nach Lausanne, Montreux, Luxemburg, Brügge, Barcelona, Istanbul, Essen, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und an die Alte Oper Frankfurt. Bedeutende Solisten wie Viktoria Mullova, Renaud Capuçon Andreas Staier, Emanuel Ax, Christophe Coin, Véronique Gens, Alexander Janiczek oder Robert Levin bereichern die künstlerische Vielfalt des Orchesters. La Chambre Philharmonique widmet sich zudem der zeitgenössischen Musik und vergab bereits mehrere Kompositionsaufträge, u.a. an Bruno Mantovani und Yan Maresz.
Gemeinsam mit Sandrine Piau, Anne-Lise Sollied, Paul Agnew, Frédéric Caton und dem Pariser Chor Accentus spielte La Chambre Philharmonique im Jahr 2005 Mozarts c-Moll-Messe für das französische Label Naïve ein. Eine Aufnahme mit Mendelssohns 4. und 5. Sinfonie folgte im November 2006. Die 2008 erschienene CD-Aufnahme von Dvořáks neunter Sinfonie Aus der neuen Welt und Schumanns Konzertstückfür vier Hörner und Orchester wurde mit dem Preis Classique d'Or RTL ausgezeichnet.
Ein Konzertfilm mit César Francks Sinfonie in d-Moll und dem Requiem von Gabriel Fauré, aufgeführt mit dem Chor Les Eléments, wurde 2007 vom deutsch-französischen Fernsehsender Arte ausgestrahlt.
Die Aufführung des gesamten sinfonischen Zyklus Beethovens im MC2 Grenoble, im Théâtre de Caen sowie in der Pariser Cité de la Musique, verbunden mit der Einspielung für Naïve, stellt einen Meilenstein in der künstlerischen Arbeit des Orchesters dar und wurde vom Mécénat Musical Société Générale und von der Spedidam unterstützt.
In 2012 gastiert La Chambre Philharmonique erstmals beim Beethovenfest Bonn, beim Rheingau Musik Festival sowie bei den Niedersächsischen Musiktagen.
Die Chambre Philharmonique wird vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation und vom Conseil Général de l'Isère als "Orchester in residence" subventioniert. Mécénat Musical Société Générale fördert La Chambre Philharmonique als Hauptsponsor.
"Emmanuel Krivine ist einer der größten Dirigenten unserer Zeit, und man sollte seine Konzerte unter keinen Umständen verpassen." (The Guardian/London)
Emmanuel Krivine, Sohn eines Russen und einer Polin, begann seine musikalische Laufbahn als Geiger. Schon mit 16 Jahren erhielt er den Ersten Preis des Pariser Konservatoriums. Als Schüler von Henryk Szeryng und Yehudi Menuhin überzeugte er an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth bei wichtigen internationalen Wett-bewerben.
Nach einer eindrücklichen Begegnung mit Karl Böhm 1965 in Salzburg beschloss er, sich verstärkt dem Dirigieren zu widmen. Von 1976 bis 1983 war er ständiger Gastdirigent des Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France, bevor er von 1987 bis 2000 als Chefdirigent des Orchestre National de Lyon sowie für elf Jahre als Leiter des Orchestre Français des Jeunes wirkte. Seit 2006 ist er Chefdirigent und musikalischer Leiter des Philharmonischen Orchesters Luxemburg, dem er bereits seit 2001 als Gastdirigent eng verbunden war.
Gastdirigate führen Emmanuel Krivine regelmäßig ans Pult der bedeutendsten Orchester der Welt, darunter die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Tonhalle-Orchester Zürich, London Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Czech Philharmonic Orchestra, RAI Turin, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, NHK Tokyo sowie die Sinfonieorchester von Boston, Cleveland, Los Angeles, Montreal, Toronto, Sydney und Melbourne.
Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählen Tourneen nach Großbritannien, Spanien und Italien mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg sowie Auftritte mit dem National Symphony Orchestra Washington, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem Concertgebouworkest und dem Mahler Chamber Orchestra. Emmanuel Krivine dirigierte zudem mit großem Erfolg Produktionen an der Opéra Comique in Paris (Béatrice et Bénédict) und an der Opéra de Lyon (Die Fledermaus). Ab der laufenden Saison stehen Besuche beim Philadelphia Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, St Petersburg Philharmonic Orchestra sowie bei den niederländischen Rundfunkorchestern an.
2004 hat sich Emmanuel Krivine einer besonderen Gruppe von Musikern aus ganz Europa angeschlossen: La Chambre Philharmonique. Zusammen widmen sie sich der Entdeckung und der Interpretation eines Repertoires, das von der Klassik über die Romantik bis zur zeitgenössischen Musik reicht und das sie auf Instrumenten spielen, die jeweils zur Epoche und Komposition passen. Seit ihrem Debüt in Nantes konnte La Chambre Philharmonique mit ihren engagierten Projekten und mit hoch gelobten CD-Einspielungen die Einzigartigkeit ihres Vorhabens unter Beweis stellen.
Touring außerhalb von Frankreich











