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Maya Beiser - Cello

Die New Yorker Cellistin Maya Beiser gilt als eine der innovativsten amerikanischen Musikerinnen und als eine Künstlerin, die die Grenzen ihres Instruments stets neu definiert. Ihr Interesse an anderen Kunstformen und Kulturen hat dazu geführt, dass sie dem Cello in ihren inszenierten Konzerten ebenso wie in vielfach ausgezeichneten CD-Einspielungen ein neues Repertoire erschlossen hat.

Bevor sie sich ganz auf ihre solistische Tätigkeit konzentrierte, war sie bereits als Cellistin der Bang On A Can All Stars bekannt. Inzwischen arbeitet sie mit weltberühmten Musikern und Komponisten wie Steve Reich, Meredith Monk, Louis Andriessen, Nana Vasconcelos, Simon Shaheen, Osvaldo Golijov, Brian Eno, Trent Reznor, Michael Gordon, Tan Dun und Julia Wolf zusammen, die ihr zahlreiche Werke widmeten.

In den letzten Jahren sind es vor allem ihre multimedialen Solo-Projekte, mit denen Maya Beiser auf sich aufmerksam macht: World to Come, mit Werken von Steve Reich, Osvaldo Golijov, David Lang, Arvo Pärt und Louis Andriessen,schließtText, Gesang, Beleuchtung und interaktive Videoprojektionen ein. Die gefeierte Premiere fand im Rahmen der Eröffnungssaison der Zankel Hall statt, der neuen Spielstätte der Carnegie Hall. Seitdem ist sie mit World to Come, das 2003 auch als CD erschienen ist, in den wichtigsten Häusern auf der ganzen Welt zu Gast.

Der Erfolg von World to Come führte zu einer Einladung der Carnegie Hall für ein weiteres Projekt: Almost Human, höchst erfolgreich uraufgeführt im März 2006, ist eine multimediale Solo-Oper, in der Vokaltraditionen verschiedener Epochen und Kulturkreise in einen Dialog mit neuen Kompositionen treten, die von Eve Beglarian, Brett Dean, Michael Gordon und Joby Talbot eigens für die Künstlerin geschrieben wurden.

Ebenfalls unter dem Titel Almost Human erschien 2007 auf dem Label Koch eine CD, deren zentrales Stück die Komposition From a Far-Off Country ist: Mit Maya Beiser, Shirin Neshat und Eve Beglarian entwickelten drei aus dem Nahen Osten stammende Frauen, die jeweils einer anderen der großen monotheistischen Religionen angehören, dieses auf einem Text des belgischen Dichters Henri Michaux basierende Werk.

Maya Beiser ist in bedeutenden Konzertsälen auf der ganzen Welt aufgetreten. In den USA war sie in Zyklen des Lincoln Center, der Carnegie Hall, des Los Angeles Philharmonic und des Kennedy Center in Washington zu erleben. Sie ist häufiger Gast bei Festivals wie dem Holland Festival, den BBC Proms, dem Londoner South Bank Meltdown Festival, Jerusalem Festival, Adelaide Festival und Prager Frühling Festival. 2005 war sie darüber hinaus Solistin in Philip Glass' Naqoyqatsi, einem Projekt, das sie auf Tournee nach Sydney, New York, Nagoya (Japan), Barcelona, Paris und San Francisco führte.

Maya Beiser wuchs mit ihrer französischen Mutter und ihrem argentinischen Vater in einem Kibbutz in Israel auf und studierte an der Yale University. Ihre prägenden Lehrer waren Aldo Parisot, Alexander Schneider und Isaac Stern.

www.mayabeiser.com
Management für Europa und Asien. General Management: Bernstein Artists
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© Miroyuki Ito
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Foto: Lili Almog