Titus Engel
Sein Debüt am Teatro Real Madrid mit der Uraufführung von Pilar Jurados La página en blanco im Februar 2011 ließ die Presse jubeln. „Superb", urteilte die Süddeutsche Zeitung, und La Razón schrieb: „Das Dirigat des Schweizers Titus Engel war wunderbar, er kannte das Werk in- und auswendig und erreichte eine exzellente Orchesterleistung."
1975 in Zürich geboren lebt Titus Engel heute in Berlin. Der studierte Musikwissenschaftler und Philosoph erlernte sein Dirigierhandwerk bei Christian Kluttig an der Hochschule für Musik Dresden. Förderungen des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats (2002 bis 2005) und als Fellow von David Zinmans American Academy of Conducting at Aspen 2003 ergänzten seine Ausbildung. Ein breites Repertoire erarbeitete er sich auch als Assistent von Sylvain Cambreling, Marc Albrecht und Peter Rundel.
Inzwischen hat Titus Engel mit zahlreichen renommierten Orchestern wie dem Orchestre de l'Opéra de Paris, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem WDR-Rundfunkorchester, dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León, dem Berner Symphonie Orchester, dem Zürcher Kammerorchester und dem Basler Kammerorchester zusammengearbeitet. Regelmäßig ist er außerdem bei den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik zu Gast, darunter das Ensemble Modern, die musikFabrik NRW, das Ensemble Recherche und das Collegium Novum Zürich. Im Jahr 2000 wurde er zum musikalischen Leiter von courage - Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik ernannt.
Die Suche nach neuen Konzertformen und die dramaturgisch sinnvolle Verbindung von Alter und Neuer Musik sind zentrale Anliegen seiner Konzerttätigkeit. Neben seiner Beschäftigung mit symphonischen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts hat Titus Engel eine große Leidenschaft für die Barockmusik mit Aufführungen auf historischen, aber auch modernen Instrumenten. Dabei sind zahlreiche spannende Projekte entstanden, unter anderem Affektheischerei (zeitfenster Biennale Alter Musik am Konzerthaus Berlin 2010) sowie Im Sog der Klänge. Das Projekt, das mehrchörige Musik des 17. Jahrhunderts mit Uraufführungen kombiniert, war unter anderem 2009 beim NDR Hamburg und bei den Klangspuren Schwaz und 2010 bei den Herrenhäuser Festwochen in Hannover zu Gast.
Sein Operndebüt gab Titus Engel 2000 mit der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Jakob von Gunten bei den Dresdner Tagen der zeitgenössischen Musik. Seitdem leitete er zahlreiche Neuproduktionen (Monteverdi Orfeo, Mozart Don Giovanni, Weber Freischütz) und Uraufführungen (Sergeij Newski, Leo Dick, Elena Mendoza, Olga Neuwirth) unter anderem am Theater an der Wien, bei der Ruhrtriennale, im Radialsystem Berlin und bei den Berliner Festspielen. Nach dem Erfolg von Pilar Jurados La página en blanco verpflichtete ihn Gerard Mortier zu weiteren Produktionen und Konzerten am Teatro Real Madrid in den kommenden Spielzeiten.
Titus Engel hat zahlreiche Werke für Rundfunk, Fernsehen und CDs eingespielt. In Zusammenarbeit mit ZDF-ARTE realisierte er mehrere Ersteinspielungen von historischer und zeitgenössischer Stummfilmmusik. Er ist Initiator der Akademie Musiktheater Heute und der Ligerzer Opernwerkstatt sowie Herausgeber mehrerer Bücher zur aktuellen Oper.
www.titus-engel.net
1975 in Zürich geboren lebt Titus Engel heute in Berlin. Der studierte Musikwissenschaftler und Philosoph erlernte sein Dirigierhandwerk bei Christian Kluttig an der Hochschule für Musik Dresden. Förderungen des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats (2002 bis 2005) und als Fellow von David Zinmans American Academy of Conducting at Aspen 2003 ergänzten seine Ausbildung. Ein breites Repertoire erarbeitete er sich auch als Assistent von Sylvain Cambreling, Marc Albrecht und Peter Rundel.
Inzwischen hat Titus Engel mit zahlreichen renommierten Orchestern wie dem Orchestre de l'Opéra de Paris, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem WDR-Rundfunkorchester, dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León, dem Berner Symphonie Orchester, dem Zürcher Kammerorchester und dem Basler Kammerorchester zusammengearbeitet. Regelmäßig ist er außerdem bei den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik zu Gast, darunter das Ensemble Modern, die musikFabrik NRW, das Ensemble Recherche und das Collegium Novum Zürich. Im Jahr 2000 wurde er zum musikalischen Leiter von courage - Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik ernannt.
Die Suche nach neuen Konzertformen und die dramaturgisch sinnvolle Verbindung von Alter und Neuer Musik sind zentrale Anliegen seiner Konzerttätigkeit. Neben seiner Beschäftigung mit symphonischen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts hat Titus Engel eine große Leidenschaft für die Barockmusik mit Aufführungen auf historischen, aber auch modernen Instrumenten. Dabei sind zahlreiche spannende Projekte entstanden, unter anderem Affektheischerei (zeitfenster Biennale Alter Musik am Konzerthaus Berlin 2010) sowie Im Sog der Klänge. Das Projekt, das mehrchörige Musik des 17. Jahrhunderts mit Uraufführungen kombiniert, war unter anderem 2009 beim NDR Hamburg und bei den Klangspuren Schwaz und 2010 bei den Herrenhäuser Festwochen in Hannover zu Gast.
Sein Operndebüt gab Titus Engel 2000 mit der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Jakob von Gunten bei den Dresdner Tagen der zeitgenössischen Musik. Seitdem leitete er zahlreiche Neuproduktionen (Monteverdi Orfeo, Mozart Don Giovanni, Weber Freischütz) und Uraufführungen (Sergeij Newski, Leo Dick, Elena Mendoza, Olga Neuwirth) unter anderem am Theater an der Wien, bei der Ruhrtriennale, im Radialsystem Berlin und bei den Berliner Festspielen. Nach dem Erfolg von Pilar Jurados La página en blanco verpflichtete ihn Gerard Mortier zu weiteren Produktionen und Konzerten am Teatro Real Madrid in den kommenden Spielzeiten.
Titus Engel hat zahlreiche Werke für Rundfunk, Fernsehen und CDs eingespielt. In Zusammenarbeit mit ZDF-ARTE realisierte er mehrere Ersteinspielungen von historischer und zeitgenössischer Stummfilmmusik. Er ist Initiator der Akademie Musiktheater Heute und der Ligerzer Opernwerkstatt sowie Herausgeber mehrerer Bücher zur aktuellen Oper.
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