Tora Augestad - Sopran
„Tora Augestad jedenfalls ist viel mehr als eine akademisch geschulte Sängerin, sie durchlebt und durchleidet ihre Lieder mit einem Maximum an stimmlichen wie darstellerischen Möglichkeiten."Mitteldeutsche Zeitung
Tora Augestads Vielseitigkeit inspiriert Komponisten, Regisseure und Dirigenten. Stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen gibt sie selbst Kompositionen in Auftrag, und sie sucht den künstlerischen Austausch in verschiedenen von ihr gegründeten Ensembles. Dabei weiß sie ihre vokalen Fähigkeiten, die eine Einordnung in gängige Stimmfächer sprengen, stets klug einzusetzen und darstellerisch zu überzeugen.
Die 1979 in Bergen geborene Sängerin und Schauspielerin studierte sowohl klassische Musik als auch Jazzgesang und widmete sich dabei intensiv dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Studienaufenthalte in Berlin und München nutzte sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Musik, ehe sie ihr Hauptfach Kabarettgesang an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo abschloss. Neben ihrer jahrelangen Mitwirkung im Norwegian Soloists‘ Choir und in der Vokal-Gruppe Pitsj war sie bei Kabarett- und Opernproduktionen, darunter Mozarts Zauberflöte und die zeitgenössische Oper Inside your mouth, sucking the sun (Niels Rønsholdt), zu hören. Außerdem sang sie als Solistin mit dem Ensemble Cikada (Huddersfield Contemporary Music Festival 2005), mit dem Bergen Philharmonic Orchestra sowie mit dem Kristiansand Symphony Orchestra.
2006 brachte Tora Augestad vier eigens für sie komponierte Werke zur Uraufführung, darunter September Song von Eivind Buene. Es folgten Auftritte beim ULTIMA Festival und beim Kammermusikfestival Oslo, wo sie Schönbergs Pierrot Lunaire sehr erfolgreich mit der Oslo Sinfonietta aufführte. Die Jenny in der Dreigroschenoper sang sie 2007 im norwegischen Reichstheater und 2008 mit dem Ensemble Modern unter HK Gruber in Athen. Ebenfalls mit dem Ensemble Modern führt sie regelmäßig Benedict Masons Chaplin Operas auf, zuletzt bei den Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik, am Festspielhaus Baden-Baden, bei der Salzburg Biennale und im September 2011 beim Festival Musica Strasbourg.
Auf der Musiktheaterbühne war sie in der Oper Die Hexen (Heksene) von Marcus und Ole Paus sowie als Eboli in einer modernen Version von Verdis Don Carlos zu erleben. Sie gastierte 2009 an der Den Norske Opera Oslo und bei der Biennale Venedig (Eine Bitte, Christian Eggen, Oslo Sinfonietta) und am Theater Basel, bei der Maerz Musik Berlin sowie bei den Wiener Festwochen (Wüstenbuch, Beat Furrer, Klangforum Wien). 2010 gab sie ihr erfolgreiches Debüt beim Ensemble Contrechamps mit No Thanks von Evan Garner. Für ihre Einspielung von Beat Furrers Lotofágos I mit dem Kontrabassisten Uli Fussenegger bei Kairos erhielt Tora Augestad begeisterte Kritiken.
2004 gründete Tora Augestad das Ensemble MUSIC FOR A WHILE, das sich aus renommierten Musikern der norwegischen Jazzszene zusammensetzt. Nach dem Erscheinen ihrer CD Weill Variations wurde sie 2007 für ihre Weill-Interpretationen mit dem begehrten Lotte-Lenya-Preis ausgezeichnet. 2009 folgte das Ensemble einer Einladung zum Kurt Weill Fest Dessau. Mit ihrem Trio BOA (Klarinette, Cello und Gesang) hat sie 14 Werke bei renommierten norwegischen Komponisten in Auftrag gegeben, die sich zwischen Pop und musikalischer Avantgarde bewegen.
Seit der Uraufführung der Oper Wüstenbuch verbindet Tora Augestad eine enge Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler. 2010/11 stand sie am Theater Basel in der überaus erfolgreichen Produktion Meine faire Dame - Marthalers eigener Version von My Fair Lady - auf der Bühne; das Stück steht aufgrund begeisterter Publikumsreaktionen auch in der laufenden Saison wieder auf dem Spielplan. Ab November ist Tora Augestad zudem in Marthalers neuem Stück Lo Stimolatore Cardiaco zu erleben, in welchem er die Italienische Oper und den lebensverlängernden Einsatz des Herzschrittmachers in Verbindung bringt.
Weitere Höhepunkte der laufenden Saison sind Griseys Quatre chants pour franchir le seuil mit dem Klangforum Wien unter der Leitung von Sylvain Cambreling im Wiener Konzerthaus, ein Werk, mit dem die Sängerin bereits mit dem BIT20 Ensemble beim Bergen Festival glänzen konnte. Darüber hinaus wird sie 2012 die neue Oper von Enno Poppe im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele zur Uraufführung bringen.
Saison 2011/12
Tora Augestads Vielseitigkeit inspiriert Komponisten, Regisseure und Dirigenten. Stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen gibt sie selbst Kompositionen in Auftrag, und sie sucht den künstlerischen Austausch in verschiedenen von ihr gegründeten Ensembles. Dabei weiß sie ihre vokalen Fähigkeiten, die eine Einordnung in gängige Stimmfächer sprengen, stets klug einzusetzen und darstellerisch zu überzeugen.
Die 1979 in Bergen geborene Sängerin und Schauspielerin studierte sowohl klassische Musik als auch Jazzgesang und widmete sich dabei intensiv dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Studienaufenthalte in Berlin und München nutzte sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Musik, ehe sie ihr Hauptfach Kabarettgesang an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo abschloss. Neben ihrer jahrelangen Mitwirkung im Norwegian Soloists‘ Choir und in der Vokal-Gruppe Pitsj war sie bei Kabarett- und Opernproduktionen, darunter Mozarts Zauberflöte und die zeitgenössische Oper Inside your mouth, sucking the sun (Niels Rønsholdt), zu hören. Außerdem sang sie als Solistin mit dem Ensemble Cikada (Huddersfield Contemporary Music Festival 2005), mit dem Bergen Philharmonic Orchestra sowie mit dem Kristiansand Symphony Orchestra.
2006 brachte Tora Augestad vier eigens für sie komponierte Werke zur Uraufführung, darunter September Song von Eivind Buene. Es folgten Auftritte beim ULTIMA Festival und beim Kammermusikfestival Oslo, wo sie Schönbergs Pierrot Lunaire sehr erfolgreich mit der Oslo Sinfonietta aufführte. Die Jenny in der Dreigroschenoper sang sie 2007 im norwegischen Reichstheater und 2008 mit dem Ensemble Modern unter HK Gruber in Athen. Ebenfalls mit dem Ensemble Modern führt sie regelmäßig Benedict Masons Chaplin Operas auf, zuletzt bei den Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik, am Festspielhaus Baden-Baden, bei der Salzburg Biennale und im September 2011 beim Festival Musica Strasbourg.
Auf der Musiktheaterbühne war sie in der Oper Die Hexen (Heksene) von Marcus und Ole Paus sowie als Eboli in einer modernen Version von Verdis Don Carlos zu erleben. Sie gastierte 2009 an der Den Norske Opera Oslo und bei der Biennale Venedig (Eine Bitte, Christian Eggen, Oslo Sinfonietta) und am Theater Basel, bei der Maerz Musik Berlin sowie bei den Wiener Festwochen (Wüstenbuch, Beat Furrer, Klangforum Wien). 2010 gab sie ihr erfolgreiches Debüt beim Ensemble Contrechamps mit No Thanks von Evan Garner. Für ihre Einspielung von Beat Furrers Lotofágos I mit dem Kontrabassisten Uli Fussenegger bei Kairos erhielt Tora Augestad begeisterte Kritiken.
2004 gründete Tora Augestad das Ensemble MUSIC FOR A WHILE, das sich aus renommierten Musikern der norwegischen Jazzszene zusammensetzt. Nach dem Erscheinen ihrer CD Weill Variations wurde sie 2007 für ihre Weill-Interpretationen mit dem begehrten Lotte-Lenya-Preis ausgezeichnet. 2009 folgte das Ensemble einer Einladung zum Kurt Weill Fest Dessau. Mit ihrem Trio BOA (Klarinette, Cello und Gesang) hat sie 14 Werke bei renommierten norwegischen Komponisten in Auftrag gegeben, die sich zwischen Pop und musikalischer Avantgarde bewegen.
Seit der Uraufführung der Oper Wüstenbuch verbindet Tora Augestad eine enge Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler. 2010/11 stand sie am Theater Basel in der überaus erfolgreichen Produktion Meine faire Dame - Marthalers eigener Version von My Fair Lady - auf der Bühne; das Stück steht aufgrund begeisterter Publikumsreaktionen auch in der laufenden Saison wieder auf dem Spielplan. Ab November ist Tora Augestad zudem in Marthalers neuem Stück Lo Stimolatore Cardiaco zu erleben, in welchem er die Italienische Oper und den lebensverlängernden Einsatz des Herzschrittmachers in Verbindung bringt.
Weitere Höhepunkte der laufenden Saison sind Griseys Quatre chants pour franchir le seuil mit dem Klangforum Wien unter der Leitung von Sylvain Cambreling im Wiener Konzerthaus, ein Werk, mit dem die Sängerin bereits mit dem BIT20 Ensemble beim Bergen Festival glänzen konnte. Darüber hinaus wird sie 2012 die neue Oper von Enno Poppe im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele zur Uraufführung bringen.
Saison 2011/12
General Management
















