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Yuval Zorn

Gutes Zusammenwirken von Bühne und Orchestergraben bewies Yuval Zorn, der von der Ouvertüre an auf ein helles, klar konturiertes Klangbild drängte.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium in den Fächern Klavier und Dirigieren an der Rubin Academy seiner Heimatstadt Jerusalem konzertierte Yuval Zorn als Pianist vor allem in Israel und Europa. 2002 wurde er in das Young Artists Programme des Royal Opera House, Covent Garden aufgenommen. Während seiner Zeit beim ROH dirigierte er einige Uraufführungen neuer Opern, und er war als Assistent, Korrepetitor und Coach an zahlreichen Produktionen zusammen mit dem Musikdirektor des ROH, Antonio Pappano, beteiligt.

Seitdem war Yuval Zorn als Dirigent, Assistent und Coach an einigen der führenden Opernhäuser und Opern-Festivals Europas tätig, u.a. dem Royal Opera House Covent Garden (das Projekt Revival! mit Werken von Clement Ishmael, Dominique de Gendre und Errollyn Wallen wurde von BBC4 mitgeschnitten), demFestival d'Aix en Provence, Glyndebourne Festival, Théâtre La Monnaie de Munt, The Royal Danish Theatre, Gran Teatre del Liceu Barcelona und dem Théâtre des Champs-Élysées Paris. Dabei hat er mit Dirigenten wie Daniel Harding, Iván Fischer und Kazushi Ono zusammen gearbeitet.

Seit der Saison 2008/09 ist Yuval Zorn als Kapellmeister an der Oper Frankfurt engagiert. Zahlreiche Produktionen wurden seither unter seiner Leitung aufgeführt, darunter Il Trittico, Le nozze di Figaro, The Turn of the Screw, La Clemenza di Tito, Lucia di Lammermoor und Così fan tutte. Darüber hinaus leitete er höchst erfolgreich die szenische Produktion 1900, in der Jens Joneleits Neuarrangement von Mahlers Lied von der Erde zur Uraufführung kam.

Zudem dirigierte er Don Carlos und Mephistophele an der New Israeli Opera in Tel Aviv, die Welturaufführungen von Bird of Night (Dominique le Gendre) am Royal Opera House Covent Garden und von Piero - Ende der Nacht (Jens Joneleit) bei der Münchener Biennale mit dem Ensemble Modern sowie Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra und dem Orchestra of the Age of Enlightenment (Mozart-Programm).

In der Saison 2011/12 wird Yuval Zorn unter anderem La Traviata, Hoffmanns Erzählungen und Die Zauberflöte an der Frankfurter Oper musikalisch leiten und der Wiedereinladung der Bochumer Symphoniker für zwei Konzerte mit der Sopranistin Simone Kermes folgen.
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Photo: Penny Bradfield
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Photo: Jürgen Friedel