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Beyond Crossover

David Krakauer, Klarinetten
Marija Stroke, Piano
Klezmer Set: Akkordeon, Bass

Programm

 Leos JanácekAllegro
Aus dem Concertino (1925)
 Olivier MessiaenAbîme des oiseaux (Abgrund der Vögel)
Aus dem Quartett für das Ende der Zeit
 Steve Reich
New York Counterpoint
Für Klarinette und Tonband (1985)
Tonband aufgenommen von David Krakauer
Tonmeister: David Merrill
 Claude DebussyPremière Rhapsodie (1910)
 TraditionalA Klezmer Set
Doina (trad.)
Der Gasn Nign (trad.)
Terkish Yale V'Yove Tanz (trad.)
Synagogue Wail (David Krakauer geb.1956)
Der Heyser Bulgar (trad.)

Beyond Crossover - Kommentar von David Krakauer

Schon seitdem ich halbwegs anständig Klarinette spielen kann, interessiert mich das Nebeneinander meiner eigenen Musik und der Interpretation klassischer Kompositionen. In diesem Sinne habe ich es nie als notwendig empfunden, Grenzen zu übertreten, wie es der Begriff Crossover suggeriert - ich war einfach schon auf der gegenüberliegenden Seite. Es faszinierte mich schon immer, die Interaktion des Einen mit dem Anderen zu erleben. Fortwährend daran zu arbeiten, den eigenen Klang zu finden (sei es durch Improvisation oder durch Komposition) hat mir dabei geholfen, meinen persönlichen Schlüssel zur Interpretation zu finden: Erstens immer danach zu streben, dem Augenblick der Entstehung näher zu sein (das Stück zu spielen, als wenn ich es selbst komponiert oder improvisiert hätte); zweitens zu versuchen eine Geschichte zu erzählen; und drittens einen Dialog zwischen meinen eigenen Ideen und dem, was ich als Idee des Komponisten erachte, zu erzeugen. Abgrund der Vögel zu spielen ist zum Beispiel wie ein großartiges philosophisches Gespräch mit einem engen Freund zu führen. Messiaen selbst beschreibt das Stück als eine Reflexion über den Kontrast zwischen Dunkelheit und Licht. Die Abgründe stehen für unendliches Leid/Dunkelheit, während die Vögel den Jubel/das Licht verkörpern. Diese emotionalen Wechsel durch die Musik zu erfahren (sowohl für den Interpreten als auch für die Zuhörer) lässt die „Konversation" entstehen. Das gilt auch für jedes andere klassische Repertoire, an das ich glaube - sei es Debussy, Brahms, Steve Reich, John Cage, Strawinski, Anthony Coleman, Joan Tower, Janácek, oder Luciano Berio. Jedes Stück enthält eine wichtige Geschichte, und es ist die Pflicht eines jeden Interpreten sie zu erzählen. Meine eigene Komposition Rothko on Broadway, die sich zu Synagogue Wail weiterentwickelt hat, hat ihren Ursprung ebenso an einem bestimmten Ort. Sie entstand auf der Hochzeit meiner Freunde Allan Evans und Beatrice Muzi in der Rothko Kapelle in Houston, Texas. Das Stück ist von den Gemälden in der Kapelle inspiriert - wie sie durch Rothkos Schichttechniken anscheinend atmen und Energie ausstrahlen. Das habe ich versucht in Klang festzuhalten. Für die Neuinkarnation des Stückes (Synagogue Wail) haben sich die Ideen von Rothko on Broadway und das Klezmerstück Doina gegenseitig bestäubt.

Erst als ich anfing mit Klezmermusik zu arbeiten, konnte ich all diese Elemente, die ich beschrieben habe, unter ein „Dach" bringen - und damit eine Art musikalische Heimat für mich schaffen. Innerhalb eines Rahmens, der sich für mich absolut natürlich anfühlt (da ich den jiddischen Akzent meiner Großmutter höre, wenn ich Klezmer spiele) kann ich alles gleichzeitig tun: ein bestimmtes Repertoire interpretieren, neue Musik schreiben (von kurzen Stücken bis hin zu längeren Kompositionen) und auf meine eigene Art improvisieren - das Konzept des „Jiddischen in der Musik" beibehalten und gleichzeitig die erweiterten Techniken mit Obertönen, Mikrotönen, Permanentatmung etc., mit denen ich jahrelang gearbeitet habe, hinzuzufügen. Darüber hinaus habe ich durch die Musik näher zu meinem eigenen Judentum gefunden, auf einer Ebene, auf der ich mich sehr wohl fühle.

Das alles war bis jetzt ein ziemliches Abenteuer! Klassische Musik mit wundervollen Kollegen spielen zu können, mit einigen der wichtigsten Komponisten dieses (und des nächsten) Jahrhunderts zusammen zu arbeiten, neue Musik zu erschaffen, die sich für mich richtig anfühlt und eine wichtige Tradition meiner Vorfahren weiterzuführen ist ein Nervenkitzel und eine Ehre. Und etwas an die nächste Generation weiterzugeben ist mindestens genauso aufregend.

De_1769
Photo: Cornelia Ostertag

Die Winterreise für Kinder

Die Geschichte des Winterwanderers, der von seiner Geliebten verlassen wurde und sich in Kälte und Eis auf den Weg macht, seinem Kummer und allem, was ihm lieb war, zu entrinnen, wird in eindrucksvollen Bildern erzählt. ...weiter

De_1494

Beethovens Planeten

Beethoven wird beim gemeinsamen Musizieren mit seiner Schülerin Giulietta immer wieder gestört, sei es durch die Haushälterin, durch die Lieferung eines großen Pakets, durch einen Klarinette spielenden Straßenmusikanten. Als er endlich seine Ruhe hat, packt er das Paket aus: Ein Teleskop kommt zum Vorschein. Beethoven ist begeistert. Endlich! ...weiter

De_1496

Im Tal der Klänge

ein Streichorchester wird entdeckt
Das Konzert beginnt mit einer Panne: Weder der Dirigent noch der Solist sind pünktlich erschienen. Das Orchester versucht die Situation zu retten und beginnt allein. Da passiert Sonderbares: Es blitzt und donnert, ein Zauberer bringt das Orchester in seine Gewalt. Es findet sich plötzlich in einem entlegenen Wüstental wieder.
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De_1510

Die Tastenkatze

Die Uhr schlägt zwölf. In der nächtlichen Werkstatt des Klavierbaumeisters Bartolomeo Cristofori erwacht nicht nur seine Katze Céline. Auch der Tastengeist irrt umher. Er würde zu gerne die schönen Instrumente ausprobieren, die da im Dunkeln schimmern. Doch er hat Pech: Der Meister hat alles gründlich verriegelt. Auch die Katze kann ihm nicht helfen. Doch da bietet unverhofft der unsichtbare Schlüsselgeist seine Hilfe an. Der aber stellt Bedingungen... ...weiter

De_1790
Photo: Bernhard Gál

Klangschatten II - intermediales Musikprojekt für Kinder mit österreichischen Instrumenten

Klangschatten II kombiniert traditionelle österreichische Musik mit neuen Kompositionen von Bernhard Gál und improvisierten Sequenzen auf traditionellen Instrumenten. Live-Elektronik sowie visuelle Elemente machen aus dem Musiktheaterprojekt ein spannendes Erlebnis für Ohren und Augen!

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De_1408
Dancer: WANG Wei-ming
Photo: YU Hui-hung

Songs of the Wanderers

"... ein Stück über die Askese, die Sanftheit des Flusses und die Suche nach Stille." (Lin Hwai-min)

Jahrelang hat das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan Songs of the Wanderers auf seiner eigenen Wanderschaft über die Bühnen der Welt im Gepäck gehabt. Nun entdecken und erleben Lin Hwai-Min und seine Tänzer das vertraute Werk noch einmal ganz neu: Der georgische Rustavi-Chor, laut UNESCO-Liste Bewahrer des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit, trat erstmals bei den Dresdner Musikfestspielen gemeinsam mit der Compagnie auf und berührte mit seinen kraftvollen Gesängen Tänzer wie Publikum
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De_1382
Photo: Liu Chen-Hsiang

Water Stains on the Wall

Gastspielperioden: Mai,Juni,Nov 2012 sowie Mai-Aug 2013
Eine Legende von zwei Meistern der Kalligrafie-Kunst machte aus "water stains on the wall" (Wasserflecken an der Wand) eine beliebte Metapher, die in der Ästhetik der chinesischen Schreibkunst für die organischen, unprätentiösen Eigenschaften steht, die aus natürlichen Evolutionsprozessen resultieren. Inspiriert von der Jahrtausende alten Kunst der Kalligrafie schufen Choreograph Lin Hwai-min und Asiens führende zeitgenössische Tanzkompanie Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan ein gleichermaßen schlichtes wie atemberaubend schönes Werk. ...weiter

De_1784
Heinz Holliger
Photo: Priska Ketterer

RSO Stuttgart mit einem Sonderprogramm zu Heinz Holligers 75. Geburtstag

25.-27. Oktober 2014

De_1788
Leif Ove Andsnes
Photo: Özgür Albayrak

Der Sommer 2014 mit dem RSO Stuttgart

Verfügbare Termine im Juni mit Håkan Hardenberger & Krzysztof Urbański und im Juli mit Leif Ove Andsnes und dem SWR Vokalensemble Stuttgart unter der Leitung von Stéphane Denève.  ...weiter

De_1786
Sir Roger Norrington
Photo: Manfred Esser

Verfügbare Termine 2014/15

In der Saison 2014/15 wird das RSO Stuttgart mit namhaften Künstlern wie Jean-Yves Thibaudet, Sir Roger Norrington und Truls Mørk verfügbar sein.

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De_1768
Lise de la Salle
Photo: Marco Borggreve

RSO Stuttgart: Termine im Sommer 2015

Konzerte im Sommer 2015 mit Herbert Blomstedt, Julia Fischer, Michael Sanderling und Lise de la Salle.

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De_1726
Andreas Staier
Photo: Josep Molina

Mozarts frühe Werke: La Chambre Philharmonique und Andreas Staier

Ende Februar 2014, Termine auf Anfrage

De_1773

La Chambre Philharmonique auf Tournee mit Michèle Losier und einem Berlioz Programm

Verfügbare Termine: 25. Mai - 1. Juni 2014/ 20. - 30. August 2014

De_1780
Photo: Giorgia Bertazzi

Camerata Bern mit Christian Tetzlaff

Verfügbare Termine: 20. und 21. Juni 2014
Christian Tetzlaff, Violine
Antje Weithaas
, Violine und Leitung

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De_1798
Het Collectief
Photo: helena.be

Leoš Janáček: Říkadla (Kinderreime)

8. - 10. und 14. März 2015
Im März 2015 geht das Collegium Vocale Gent gemeinsam mit dem international anerkannten Ensemble Het Collectief aus Brüssel mit Musik von Leoš Janáček auf Tournee.
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De_1433
Jörg Widmann
Photo: Felix Broede

Jörg Widmann zu Gast bei der Camerata Bern

5. - 10. Mai 2014
Im Frühling 2014 begrüßt die Camerata Jörg Widmann in Bern für ein neues gemeinsames Projekt, bei dem er sowohl als Interpret als auch als Komponist mitwirkt. Wir freuen uns, dass dieses wunderbare Programm auch für Gastspiele zur Verfügung steht.
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De_1737
Beethoven CD
Cover: AVI

50 Jahre Camerata Bern! Gastspielprogramm mit Beethoven

Termine auf Anfrage
Antje Weithass, Violine

Im Frühling ihres Jubiläumsjahres 2012 widmet sich die Camerata Bern insbesondere der Musik Ludwig van Beethovens. Die Künstlerische Leiterin und Ausnahmegeigerin Antje Weithaas wird das Violinkonzert in D-Dur interpretieren. Ebenfalls auf dem Programm: Ein Auftragswerk des Schweizer Komponisten Martin Wettstein, welches der 8.Sinfonie von Beethoven gegenübergestellt wird.
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De_1669
Maya Beiser
Photo: James Matthew Daniel

Elsewhere

Maya Beiser hat durch ihre Multi-Media-Performances mit eigens für sie in Auftrag gegebenen Werken unsere Vorstellung des traditionellen Cello-Rezitals und -Repertoires erweitert. Mit ihrem neuesten Projekt Elsewhere beschreitet sie weiterhin neue Wege. ...weiter

De_1250
Maya Beiser
Photo: Lili Almog

Almost Human

Maya Beiser begibt sich mit ihrem Cello wiederum auf unerforschtes Terrain, indem sie alte Gesangstraditionen erkundet. Unter ihren Inspirationsquellen finden sich Klänge mittelalterlicher Madrigale und traditioneller kambodschanischer, chinesischer und taiwanesischer Minderheiten ebenso wie armenische und indonesische Ritualgesänge und jüdische Liturgie. ...weiter

De_1248
Maya Beiser
Photo: Mirovuki Ito

World to Come

World To Come, Maya Beisers multimediales Soloprogramm mit neuen Werken von Steve Reich, Osvaldo Golijov und David Lang sowie Werken von Arvo Pärt und Louis Andriessen, stellt ein bewegendes visuelles und akustisches Gesamterlebnis dar. Es definiert den Begriff des Solo-Cello-Rezitals neu und bringt Texte, Stimme, Lichteffekte und interaktive Videos zusammen. Irit Batsry, international anerkannte Videokünstlerin und Preisträgerin der renommierten Bucksbaum Auszeichnung des Whitney Museums, hat ein Video Design speziell für dieses Programm kreiert. ...weiter

De_1669
Maya Beiser
Photo: James Matthew Daniel

Elsewhere

Maya Beiser hat durch ihre Multi-Media-Performances mit eigens für sie in Auftrag gegebenen Werken unsere Vorstellung des traditionellen Cello-Rezitals und -Repertoires erweitert. Mit ihrem neuesten Projekt Elsewhere beschreitet sie weiterhin neue Wege. ...weiter

De_1250
Maya Beiser
Photo: Lili Almog

Almost Human

Maya Beiser begibt sich mit ihrem Cello wiederum auf unerforschtes Terrain, indem sie alte Gesangstraditionen erkundet. Unter ihren Inspirationsquellen finden sich Klänge mittelalterlicher Madrigale und traditioneller kambodschanischer, chinesischer und taiwanesischer Minderheiten ebenso wie armenische und indonesische Ritualgesänge und jüdische Liturgie. ...weiter

De_1248
Maya Beiser
Photo: Mirovuki Ito

World to Come

World To Come, Maya Beisers multimediales Soloprogramm mit neuen Werken von Steve Reich, Osvaldo Golijov und David Lang sowie Werken von Arvo Pärt und Louis Andriessen, stellt ein bewegendes visuelles und akustisches Gesamterlebnis dar. Es definiert den Begriff des Solo-Cello-Rezitals neu und bringt Texte, Stimme, Lichteffekte und interaktive Videos zusammen. Irit Batsry, international anerkannte Videokünstlerin und Preisträgerin der renommierten Bucksbaum Auszeichnung des Whitney Museums, hat ein Video Design speziell für dieses Programm kreiert. ...weiter

De_1532

El Cimarrón

Hans Werner Henze/Hans Magnus Enzensberger
Cimarrón war im 19. Jh. auf Kuba die Bezeichnung für einen entlaufenen Sklaven. Der Cimarrón in Henzes Rezital für vier Musiker, Esteban Montejo, wurde 1860 geboren und führte im Alter von 104 Jahren mit dem kubanischen Ethnologen und Schriftsteller Miguel Barnet ein umfangreiches Gespräch.
...weiter

De_1534
Luca Lombardi

Storia di Giona

Luca Lombardi
Luca Lombardi hat für das Cimarrón-Ensemble die bekannte Geschichte aus dem Alten Testament vertont. Jona, der wegen seiner Zweifel an Gott in einem Walfischbauch gelandet war,  kommt wieder lebend aus ihm heraus, um danach sogleich die Bürger der Stadt Ninive auf den richtigen Weg zu führen.
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De_1532

El Cimarrón

Hans Werner Henze/Hans Magnus Enzensberger
Cimarrón war im 19. Jh. auf Kuba die Bezeichnung für einen entlaufenen Sklaven. Der Cimarrón in Henzes Rezital für vier Musiker, Esteban Montejo, wurde 1860 geboren und führte im Alter von 104 Jahren mit dem kubanischen Ethnologen und Schriftsteller Miguel Barnet ein umfangreiches Gespräch.
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De_1534
Luca Lombardi

Storia di Giona

Luca Lombardi
Luca Lombardi hat für das Cimarrón-Ensemble die bekannte Geschichte aus dem Alten Testament vertont. Jona, der wegen seiner Zweifel an Gott in einem Walfischbauch gelandet war,  kommt wieder lebend aus ihm heraus, um danach sogleich die Bürger der Stadt Ninive auf den richtigen Weg zu führen.
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De_1607
Photo: Selmer Paris