Orgel & Tanz
Bernard Foccroulle, Orgel
Salva Sanchis, Choreographie
Tarek Halaby - Salva Sanchis - Manon Santkin - Georgia Vardarou, Tanz
Orgelmusik hat über Jahrhunderte einen vielfältigen und bereichernden Austausch mit Tanz und den visuellen Künsten erfahren. Dieser Idee folgend sucht Bernard Foccroulle, Organist, Komponist und Kulturmanager, nach neuen Dialogen mit zeitgenössischen Kunstformen.
Dieses Mal hat er den spanischen Choreografen Salva Sanchis und seine junge Kompanie dazu eingeladen, mit ihm ein Programm mit barocken und zeitgenössischen Werken zu gestalten. Die erste Aufführung dieses Projekts fand 2008 in Toulouse statt. Seither ist das faszinierend puristische Zusammenspiel aus Musik und Tanz, Choreografie und Improvisation an so renommierten Konzerthäusern wie der Kölner Philharmonie zu sehen gewesen und erhielt für die Saison 2012/13 u.a. eine Einladung vom Brüsseler Palais des Beaux-Arts.
PROGRAMM
Teil I
Elf Verse über Salve Regina
Teil II
(ohne Choreographie, Programm wird an jede spezielle Orgel angepasst)
Memory (2008) Pascal DUSAPIN (*1955)
(Hommage crypté et monomodal à Ray Manzarek)
"Allein Gott in der Höh sei Ehr" BWV 676 Johann Sebastian BACH
(Choralbearbeitung von: Klavierübungen Part III BWV 669-689 (1739) für Orgel)
"Die sind die heilgen zehen Gebot" BWV 678 Johann Sebastian BACH
(Choralbearbeitungen von: Klavierübungen Part III BWV 669-689 (1739) für Orgel)
Teil III
Das Erbe Frescobaldis
Pressestimmen
LA DÉPÊCHE DU MIDI, 10.10.2008 --- Die Choreographie skizziert sehr nüchtern an die Ästhetik alter Statuen und Gemälde angelehnte hieratische Figuren, erschafft mittels langsamer Gesten und Schritte Charaktere von enormer Plastizität, behandelt jeden der Tänzer wie einen Solisten. Oben auf seiner Empore erzeugt Bernard Foccroulle mit Brillanz ein Klanguniversum aus verschiedensten Klimazonen, subtil mit den Klangfarben der deutschen Orgel der Kirche spielend. (...) Tänzer und Organist waren durch die gleiche expressive Virtuosität verbunden.
LA LETTRE DU MUSICIEN, 15.11.2008 --- Während Orgelkonzerten fragt sich der Musikfreund, der den auf seiner Empore versteckten Interpreten nicht sehen kann, oft, wohin er den Blick richten soll. Diese Frage erübrigte sich während des Rezitals von Bernard Foccroulle, da vier Tänzer eine Choreographie von Salva Sanchis präsentierten. Das Programm wagte die seligmachende Begegnung zwischen barocker und zeitgenössischer Musik. Aus den vielfachen Kreuzungspunkten wurde eine traumhafte Aufführung geboren (...). Die Tänzer boten einen sinnlichen und nie rein illustrativen Kontrapunkt.
Salva Sanchis, Choreographie
Tarek Halaby - Salva Sanchis - Manon Santkin - Georgia Vardarou, Tanz
Orgelmusik hat über Jahrhunderte einen vielfältigen und bereichernden Austausch mit Tanz und den visuellen Künsten erfahren. Dieser Idee folgend sucht Bernard Foccroulle, Organist, Komponist und Kulturmanager, nach neuen Dialogen mit zeitgenössischen Kunstformen.
Dieses Mal hat er den spanischen Choreografen Salva Sanchis und seine junge Kompanie dazu eingeladen, mit ihm ein Programm mit barocken und zeitgenössischen Werken zu gestalten. Die erste Aufführung dieses Projekts fand 2008 in Toulouse statt. Seither ist das faszinierend puristische Zusammenspiel aus Musik und Tanz, Choreografie und Improvisation an so renommierten Konzerthäusern wie der Kölner Philharmonie zu sehen gewesen und erhielt für die Saison 2012/13 u.a. eine Einladung vom Brüsseler Palais des Beaux-Arts.
PROGRAMM
Teil I
Elf Verse über Salve Regina
| Spiegel (2005) | Bernard FOCCROULLE (*1953) |
| Salve Regina | Arnold SCHLICK (vor 1460- nach 1521) |
| Praeambulum | B. Foccroulle |
| Salve Regina | A. Schlick |
| Vita dulcedo | B. Foccroulle |
| Ad te clamamus | A. Schlick |
| Ad te suspiramus | B. Foccroulle |
| Eia ergo, advocata nostra | A. Schlick |
| Et Jesum | B. Foccroulle |
| O Clemens | A. Schlick |
| O pia | B. Foccroulle |
| O dulcis Maria | A. Schlick |
| Pro fine | B. Foccroulle |
Teil II
(ohne Choreographie, Programm wird an jede spezielle Orgel angepasst)
Memory (2008) Pascal DUSAPIN (*1955)
(Hommage crypté et monomodal à Ray Manzarek)
"Allein Gott in der Höh sei Ehr" BWV 676 Johann Sebastian BACH
(Choralbearbeitung von: Klavierübungen Part III BWV 669-689 (1739) für Orgel)
"Die sind die heilgen zehen Gebot" BWV 678 Johann Sebastian BACH
(Choralbearbeitungen von: Klavierübungen Part III BWV 669-689 (1739) für Orgel)
Teil III
Das Erbe Frescobaldis
| Fa-Si (1975) | Luciano BERIO (1925-2003) |
| Toccata in F-Dur, BuxWV156 | Dietrich BUXTEHUDE (1637-1707) |
Pressestimmen
LA DÉPÊCHE DU MIDI, 10.10.2008 --- Die Choreographie skizziert sehr nüchtern an die Ästhetik alter Statuen und Gemälde angelehnte hieratische Figuren, erschafft mittels langsamer Gesten und Schritte Charaktere von enormer Plastizität, behandelt jeden der Tänzer wie einen Solisten. Oben auf seiner Empore erzeugt Bernard Foccroulle mit Brillanz ein Klanguniversum aus verschiedensten Klimazonen, subtil mit den Klangfarben der deutschen Orgel der Kirche spielend. (...) Tänzer und Organist waren durch die gleiche expressive Virtuosität verbunden.
LA LETTRE DU MUSICIEN, 15.11.2008 --- Während Orgelkonzerten fragt sich der Musikfreund, der den auf seiner Empore versteckten Interpreten nicht sehen kann, oft, wohin er den Blick richten soll. Diese Frage erübrigte sich während des Rezitals von Bernard Foccroulle, da vier Tänzer eine Choreographie von Salva Sanchis präsentierten. Das Programm wagte die seligmachende Begegnung zwischen barocker und zeitgenössischer Musik. Aus den vielfachen Kreuzungspunkten wurde eine traumhafte Aufführung geboren (...). Die Tänzer boten einen sinnlichen und nie rein illustrativen Kontrapunkt.














































