Tulemond & Mondamin
Salome Kammer singt Schönberg zu liederlicher Malerei
Koproduktion ensembleKontraste, Thalias Kompagnons und Tafelhalle Nürnberg
Pierrot Lunaire weckt die Fantasien der Zuhörer auf verschiedenen Ebenen, schon die ersten Zeilen „Den Wein, den man mit Augen trinkt" rufen Assoziationen hervor. In Salome Kammers Pierrot-Projekt entwickelt sie gemeinsam mit dem ensembleKontraste und dem Maler Joachim Torbahn aus diesen Ideen Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums schärfen, aber keine fertige Interpretation präsentieren möchten. Die Zeichnungen geschehen synchron zur Musik und der Zuschauer begibt sich mit auf die Reise des Pierrots. Schönberg selbst hat nach Ausdrucksformen durch die Malerei gesucht, ähnlich wie der damals junge Oskar Kokoschka. Sein Pierrot bewegt sich zwischen Kunst, Kabarett, Theater, Musik, Gesang und Sprache. Diese Überlagerung der Genres greifen die Künstler auf und das Ergebnis ist ein Gesamtkunstwerk, das seines gleichen sucht. Gemeinsam mit den Brettl-Liedern und der Korngold Suite op. 23 entsteht ein sich dramaturgisch ergänzender Abend rund um den Komponisten Arnold Schönberg.
Programm
Arnold Schönberg: Brettl-Lieder - arrangiert für kleines Ensemble von Markus Maria Reißenberger
Erich Wolfgang Korngold: Suite op.23
Arnold Schönberg: Pierrot Lunaire op.21
Es singt Salome Kammer
Es malt Joachim Torbahn
Es musiziert das ensembleKontraste
Pressestimmen
Zu einem fantastisch flirrenden Stimmungsbild ergänzen sich Malerei, Gesang und Kammermusik im außergewöhnlichen Bühnenprojekt „Tulemond und Mondamin" (...).
Die Münchner Ausnahmesängerin Salome Kammer balanciert spielend auf dem schmalen Grat zwischen subtiler Überhöhung und vertonten Lebenslinien - und zwischen volltönender Kopfstimme und niederschwelligem Sprechgesang. Leichtgängig und flüssig, unangestrengt, fein nuanciert und traumwandlerisch sicher navigiert Kammer ihren wundersamen wie wunderbaren „Pierrot Lunaire" zwischen den Ausdrucksformen - mal Bühnentier, mal Traumtänzerin.
Das „Mal-Theater" von Joachim Torbahn erfindet dazu mit leichter Hand prägnante Farbkompositionen, die dauernd im Fluss bleiben. (...) Was zunächst abstrakt erscheinen mag, verdichtet stets den Klang - und was die musikalische Entwicklung illustriert, führt doch ein Eigenleben auf der Projektionsfläche, auf der auch der Malvorgang augenblicklich sichtbar wird. Ein gelungener Balanceakt.
NÜRNBERGER NACHRICHTEN
Koproduktion ensembleKontraste, Thalias Kompagnons und Tafelhalle Nürnberg
Pierrot Lunaire weckt die Fantasien der Zuhörer auf verschiedenen Ebenen, schon die ersten Zeilen „Den Wein, den man mit Augen trinkt" rufen Assoziationen hervor. In Salome Kammers Pierrot-Projekt entwickelt sie gemeinsam mit dem ensembleKontraste und dem Maler Joachim Torbahn aus diesen Ideen Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums schärfen, aber keine fertige Interpretation präsentieren möchten. Die Zeichnungen geschehen synchron zur Musik und der Zuschauer begibt sich mit auf die Reise des Pierrots. Schönberg selbst hat nach Ausdrucksformen durch die Malerei gesucht, ähnlich wie der damals junge Oskar Kokoschka. Sein Pierrot bewegt sich zwischen Kunst, Kabarett, Theater, Musik, Gesang und Sprache. Diese Überlagerung der Genres greifen die Künstler auf und das Ergebnis ist ein Gesamtkunstwerk, das seines gleichen sucht. Gemeinsam mit den Brettl-Liedern und der Korngold Suite op. 23 entsteht ein sich dramaturgisch ergänzender Abend rund um den Komponisten Arnold Schönberg.
Programm
Arnold Schönberg: Brettl-Lieder - arrangiert für kleines Ensemble von Markus Maria Reißenberger
Erich Wolfgang Korngold: Suite op.23
Arnold Schönberg: Pierrot Lunaire op.21
Es singt Salome Kammer
Es malt Joachim Torbahn
Es musiziert das ensembleKontraste
Pressestimmen
Zu einem fantastisch flirrenden Stimmungsbild ergänzen sich Malerei, Gesang und Kammermusik im außergewöhnlichen Bühnenprojekt „Tulemond und Mondamin" (...).
Die Münchner Ausnahmesängerin Salome Kammer balanciert spielend auf dem schmalen Grat zwischen subtiler Überhöhung und vertonten Lebenslinien - und zwischen volltönender Kopfstimme und niederschwelligem Sprechgesang. Leichtgängig und flüssig, unangestrengt, fein nuanciert und traumwandlerisch sicher navigiert Kammer ihren wundersamen wie wunderbaren „Pierrot Lunaire" zwischen den Ausdrucksformen - mal Bühnentier, mal Traumtänzerin.
Das „Mal-Theater" von Joachim Torbahn erfindet dazu mit leichter Hand prägnante Farbkompositionen, die dauernd im Fluss bleiben. (...) Was zunächst abstrakt erscheinen mag, verdichtet stets den Klang - und was die musikalische Entwicklung illustriert, führt doch ein Eigenleben auf der Projektionsfläche, auf der auch der Malvorgang augenblicklich sichtbar wird. Ein gelungener Balanceakt.
NÜRNBERGER NACHRICHTEN













































