Karsten Witt
Geboren am 5.3.1952 in Hamburg. Schule in Aachen und Hamburg. 1971-79 Studium der Philosophie, Mathematik und Linguistik in Hamburg und Konstanz. Staatsexamen und Magister mit einer wissenschaftstheoretischen Arbeit ("Handlungstheorie und Entwicklungslogik").
Mit 9 Jahren erster Geigenunterricht. Mitwirkung in verschiedenen Jugendorchestern. Stipendium für das World Youth Symphony Orchestra in Interlochen/Michigan. Konzertmeister und Sprecher des Bundesjugendorchesters.
1974 Gründung des Bundesstudentenorchesters - Junge Deutsche Philharmonie, danach dessen Sprecher bzw. geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Bis 1980 Mitwirkung als Geiger. 1979-87 hauptamtlicher Geschäftsführer mit Büro in Freiburg bzw. ab 1984 in Frankfurt.
1980 Gründung des Ensemble Modern und des Kammerorchesters der Jungen Deutschen Philharmonie unter dem Dach der Jungen Deutschen Philharmonie. 1985 Professionalisierung des Ensemble Modern, 1987 auch des Kammerorchesters unter dem Namen Deutsche Kammerphilharmonie in Frankfurt. 1986 bis 1990 Geschäftsführer der Gesellschaft für Neue Musik e.V. (Sektion BRD der IGNM).
1987 Gründung der Deutschen Ensemble Akademie e.V. als gemeinsamen Fördervereins der Jungen Deutschen Philharmonie und der nun institutionell unabhängigen Gesellschaften bürgerlichen Rechts Ensemble Modern und Deutsche Kammerphilharmonie in Frankfurt. Bis 1991 Geschäftsführer der Deutschen Ensemble Akademie e.V. und Hauptgeschäftsführer des Ensemble Modern, bis 1989 auch der Deutschen Kammerphilharmonie.
1991 bis 1996 Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. In dieser Zeit auch Präsident des Vereins Wien modern. Mitglied der European Concert Halls Organisation (Gründung 1991), des Vorstands des Gustav Mahler Jugendorchesters, des Kuratoriums der Wiener Symphoniker und des Vereins Wiener Festwochen. Gründung des Wiener Frühlingsfestivals und des Avantgarde-Musik-Festivals Hörgänge 1992, des Alte-Musik-Festivals Resonanzen 1994 und des Festivals Film & Musik 1995. Start des musikpädagogischen Projekts Klangnetze 1993.
1995 Sprecher des Künstlerischen Beirats zur Restrukturierung des Schleswig-Holstein Musikfestivals. 1995 und 1996 Dozent am Institut für Kulturmanagement der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.
1996 bis 1999 Präsident der Deutschen Grammophon Gesellschaft mbH in Hamburg. Umstrukturierung des Unternehmens, Start der Serie 20/21, Veröffentlichung der Beethoven-Gesamtausgabe. Ausrichtung der Feiern zum 100jährigen Bestehen der DGG 1998.
Seit 1999 Vorstandsmitglied der Deutschen Ensemble Akademie. 1999/2000 Mitglied der vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen berufenen Kommission Kultur NRW in Europa.
1999 bis 2002 Chief Executive des Southbank Centre (Royal Festival Hall, Queen Elisabeth Hall, Purcell Room und Hayward Gallery) in London. Renovierungsplan für die Royal Festival Hall, Masterplan für die South Bank, Start des South Bank Magazins. Ausrichtung der Feiern zum 50jährigen Jubiläum der Royal Festival Hall.
2000 bis 2002 Governor der Guildhall School of Music and Drama in London. 2001 bis 2008 Kuratoriumsmitglied der neu gegründeten Allianz Kulturstiftung. 2003 Start von deren Internationaler Dirigentenakademie mit dem Philharmonia Orchestra/Christoph von Dohnanyi und dem London Philharmonic Orchestra/Kurt Masur.
Seit 2002 Projekte mit Shaksfin Asia in Singapur, darunter das erste asiatische Festival für zeitgenössische Musik in Taipeh (April 2003/Januar 2004). 2002 Berater des Chamber Orchestra of Europe. Seit 2002 Direktions-Mitglied der Wiener Konzerthaus-Gesellschaft .
2004 Gründung von Karsten Witt Musik Management GmbH (Künstler, Projekte, Consulting) in Berlin. 2004/05 Dozent im Studiengang Executive Master of Arts Administration an der Universität Zürich. 2005-2008 Artistic Advisor des Athener Musikzentrums Megaron . 2006 bis 2009 Vorstandsmitglied der International Artist Managers' Association (IAMA). 2008 bis 2010 Projektbeauftragter für das geplante Beethoven Festspielhaus in Bonn. 2008 Gastprofessor für Kulturmanagement an der Tokyo University .
1996 Auszeichnung mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich, 1997 mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 1999 mit dem Kleinkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn.
Geboren am 5.3.1952 in Hamburg. Schule in Aachen und Hamburg. 1971-79 Studium der Philosophie, Mathematik und Linguistik in Hamburg und Konstanz. Staatsexamen und Magister mit einer wissenschaftstheoretischen Arbeit ("Handlungstheorie und Entwicklungslogik").
Mit 9 Jahren erster Geigenunterricht. Mitwirkung in verschiedenen Jugendorchestern. Stipendium für das World Youth Symphony Orchestra in Interlochen/Michigan. Konzertmeister und Sprecher des Bundesjugendorchesters.
1974 Gründung des Bundesstudentenorchesters - Junge Deutsche Philharmonie, danach dessen Sprecher bzw. geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Bis 1980 Mitwirkung als Geiger. 1979-87 hauptamtlicher Geschäftsführer mit Büro in Freiburg bzw. ab 1984 in Frankfurt.
1980 Gründung des Ensemble Modern und des Kammerorchesters der Jungen Deutschen Philharmonie unter dem Dach der Jungen Deutschen Philharmonie. 1985 Professionalisierung des Ensemble Modern, 1987 auch des Kammerorchesters unter dem Namen Deutsche Kammerphilharmonie in Frankfurt. 1986 bis 1990 Geschäftsführer der Gesellschaft für Neue Musik e.V. (Sektion BRD der IGNM).
1987 Gründung der Deutschen Ensemble Akademie e.V. als gemeinsamen Fördervereins der Jungen Deutschen Philharmonie und der nun institutionell unabhängigen Gesellschaften bürgerlichen Rechts Ensemble Modern und Deutsche Kammerphilharmonie in Frankfurt. Bis 1991 Geschäftsführer der Deutschen Ensemble Akademie e.V. und Hauptgeschäftsführer des Ensemble Modern, bis 1989 auch der Deutschen Kammerphilharmonie.
1991 bis 1996 Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. In dieser Zeit auch Präsident des Vereins Wien modern. Mitglied der European Concert Halls Organisation (Gründung 1991), des Vorstands des Gustav Mahler Jugendorchesters, des Kuratoriums der Wiener Symphoniker und des Vereins Wiener Festwochen. Gründung des Wiener Frühlingsfestivals und des Avantgarde-Musik-Festivals Hörgänge 1992, des Alte-Musik-Festivals Resonanzen 1994 und des Festivals Film & Musik 1995. Start des musikpädagogischen Projekts Klangnetze 1993.
1995 Sprecher des Künstlerischen Beirats zur Restrukturierung des Schleswig-Holstein Musikfestivals. 1995 und 1996 Dozent am Institut für Kulturmanagement der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.
1996 bis 1999 Präsident der Deutschen Grammophon Gesellschaft mbH in Hamburg. Umstrukturierung des Unternehmens, Start der Serie 20/21, Veröffentlichung der Beethoven-Gesamtausgabe. Ausrichtung der Feiern zum 100jährigen Bestehen der DGG 1998.
Seit 1999 Vorstandsmitglied der Deutschen Ensemble Akademie. 1999/2000 Mitglied der vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen berufenen Kommission Kultur NRW in Europa.
1999 bis 2002 Chief Executive des Southbank Centre (Royal Festival Hall, Queen Elisabeth Hall, Purcell Room und Hayward Gallery) in London. Renovierungsplan für die Royal Festival Hall, Masterplan für die South Bank, Start des South Bank Magazins. Ausrichtung der Feiern zum 50jährigen Jubiläum der Royal Festival Hall.
2000 bis 2002 Governor der Guildhall School of Music and Drama in London. 2001 bis 2008 Kuratoriumsmitglied der neu gegründeten Allianz Kulturstiftung. 2003 Start von deren Internationaler Dirigentenakademie mit dem Philharmonia Orchestra/Christoph von Dohnanyi und dem London Philharmonic Orchestra/Kurt Masur.
Seit 2002 Projekte mit Shaksfin Asia in Singapur, darunter das erste asiatische Festival für zeitgenössische Musik in Taipeh (April 2003/Januar 2004). 2002 Berater des Chamber Orchestra of Europe. Seit 2002 Direktions-Mitglied der Wiener Konzerthaus-Gesellschaft .
2004 Gründung von Karsten Witt Musik Management GmbH (Künstler, Projekte, Consulting) in Berlin. 2004/05 Dozent im Studiengang Executive Master of Arts Administration an der Universität Zürich. 2005-2008 Artistic Advisor des Athener Musikzentrums Megaron . 2006 bis 2009 Vorstandsmitglied der International Artist Managers' Association (IAMA). 2008 bis 2010 Projektbeauftragter für das geplante Beethoven Festspielhaus in Bonn. 2008 Gastprofessor für Kulturmanagement an der Tokyo University .
1996 Auszeichnung mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich, 1997 mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 1999 mit dem Kleinkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn.







